fast food: habemus hummus!

ahoi zurück in wien,

und danke für deinen famosen post. schaurig-schön wie du immer wieder perspektiven zurechtrückst und mit der metaphorischen maclite licht im tunnel machst. mein dahingehendes reply schlummert noch als draft dahin, kopf ist jetzt schon wieder beim FH start und sachen… aber den fluffly kuchen werd ich zur feier der 1. uni-woche am wochenende ins rohr schieben!

anyways, mit meinem notorischen hang zu pufferloser zeitplanung habe ich heute jedenfalls dank versperrter haustür, verpasster ubahn, falscher busstation und fehlgedeuteter gate-nummer den rückflug aus berlin exakt zur boarding zeit erwischt. also eigentlich eh noch puffer bis zum abflug… naja, so ist sich jedenfalls weder kaffee noch snack unterwegs ausgegangen, und bei der landung hat der magen schon rumort. essen, asap!

also rein in den nächsten take away shop am flughafen um etwas sofort essbares auszufassen. dabei bin ich über ready made falafel aus dem naschmarkt-schuppen neni gestolpert, 7 stück knappe 2 EUR – und damit preis-/leistungsverhältnis erfüllt: lockere bällchen, angenehm gewürzt, nicht in öl schwimmend. ziemlich schön hat vergangenes jahr eine detaillierte review der veganen neni mezze gebloggt inkl. nachfrage zu den veganen inhaltsstoffen.

neni falafel

aber was sind falafel ohne hummus? also mit 4 verbliebenen falafel zurück zuhause im zirkus gleich den pürierstab anwerfen und innerhalb 1 min. frisches kichererbsenpürree zaubern (rezept werden die ein oder anderen aus dem darmblog wiedererkennen ;-):

1-Minuten-Hummus

1 Dose Kichererbsen, vorgekocht
1/2-1 Teelöffel Tahina (= Sesampaste)
1/2 Zitrone, gepresst
Kreuzkümmel (= Cumin), gemahlen
Salz
Pfeffer
Olivenöl, reichlich, bis das ganze cremig wird
Wasser oder etwas Flüssigkeit aus der Dose

Alles in eine Schüssel werfen und mit dem Pürierstab so lange bearbeiten bis die gewünschte Konsistenz zwischen körnig-bissfest oder supercremig entsteht.

1 minute hummus

Optional auch Variationen mit scharf (Chilipulver), sommerlich (frischer Koriander & Limette), anti-Knutsch (Knoblauch), grün (Wasabipaste), gelb (Currypulver) & Co.

wer noch weniger zeit als 1 minute hat – oder zu faul ist, den pürierstab abzuwaschen – kann auch den kichererbsen-schmalspur-salat á la E. probieren: kichererbsen aus der dose mit salz + pfeffer + olivenöl + balsamico. fertig.

ach ja, der eingerückte text funktioniert übrigens mit der zitat- bzw. „quote“-funktion, das ist oben in der textformatierungsleiste der button mit den anführungszeichen gleich neben dem button mit den aufzählungszeichen!

so, und die orientalische fastfood-variation war auch in der tat eine schlaue idee – mir sind nämlich während der vergangenen 6 tage reisebedingter abwesenheit 2/3 meines kühlschrankinhalts weggemodert. schimmliges apfelmus, verfärbter tofu, aufgeblähte sojamilchpackung, schrumplige cocktailtomaten. also das mit der nahrungsbeschaffungs- & verzehrlogistik muss ich noch etwas üben.

ach ja, und falls du noch hildmann- oder anderweitige rezepte für vegane snacks und jausenoptionen hast, bitte immer her damit!

deine
hanna

PS: beim beitrag von ziemlich schön hat jemand namens foodandblood kommentiert, und beim scrollen durch den blog sind mir ein paar nette ideen aufgefallen – zB rezept-unterkategorien (macht aber einer gewissen contentdichte sicher sinn!) oder auch ein „projekte„-tab! sicher noch einen näheren blick wert, die fruchtkugeln werd ich auch asap probieren…

13 Gedanken zu „fast food: habemus hummus!

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