sake, edelkirsch & schmalztopf

hi lesterschwester,

eigentlich würd ich ja jetzt gerade mit V. durch die squash-box kugeln und damit mein prä-österliches sportpensum von 0 auf 100 erhöhen, aber irgendein vereinsmeierliches tennisturnier hat uns einen strich durch die rechnung gemacht. also ausschlafen, rumboseln, die spontane undichtniess genießen und mal wieder lesterbloggen!

„verdammt, die schnapsgläser passen nicht in die mikrowelle!“

leopoldstädter grätzelkumpanin G. hat mich gestern zum spontanen orkfight bestellt – momentan ist überhaupt viel in bewegung hab ich das gefühl, ob das am frühlingsbeginn & persischem neujahr & zeitenwende liegt oder sonstigen konstellationen, who knows. es geht jedenfalls binnen- & außenplural ordentlich rund, die orks und trolle und dazugehörigen lernprogramme stapeln sich in allen lebensbereichen. G. hat mir ad hoc ihre kamera geborgt (M. hat ja seine jetzt mit in teneriffa), ein mordsgerät sag ich dir! daher gibt’s eine gelbstichig-schummrige dokumentation des launig-lauschigen abends samt sake, edelkirsch & schmalztopf:

coll_orkfightteam

letzterer echt der geile scheiß, so ein „schmalz-töpfle“ werd ich mir heut wo besorgen. obwohl spontan nur als subsitut für den nutella-verschnitt, der dann ‚dank‘ magermilchpulverbeigabe doch nicht vegan war. damn. wobei schmalz wohl eh die bessere kater-prophylaxe ist… veganes apfel-zwiebel-schmalz #ftw!

listen listen

apropos schmalz: du hast ja über eine restrukturierung unserer rezeptsammlung sinniert, und ich hab dann mal alle meine vorhandenen kochbücher durchgeblättert. da gibt’s verschiedene thematische gliederungen von TCM-orientiert (hitze / kälte / etc.) zu saisonal (frühling / sommer / etc.) bis zu menü-spezifisch (vorspeisen / suppen / hauptspeisen / etc.) oder auf hip-lässig (gut & günstig / viva italia / orient express). das vegan lecker macht’s so:

  • vegane basics
  • hauptgerichte
  • kleine gerichte + beilagen
  • kuchen + süßes
  • salate + rohkost
  • brot
  • brotaufstriche + dips

das ox-punkrock-kochbuch (inkl. hörempfehlungen zum jeweiligen rezept!) macht’s noch granularer:

  • kleines
  • suppen
  • hauptgerichte
  • pasta
  • salate
  • dips
  • desserts
  • backen
  • flüssiges

fazit: ich denke dass sprechende kategorien sinn machen, auch innerhalb der großen hauptspeisen-schublade – so wie deine „bodenständige küche“ a.k.a. hausmenschenkost, oder „schnelle küche“, oder „exotisch“. und dann noch „süßkram“ und vielleicht so was wie „superfood“ (zB für die smoothies). was hast du dir so gedacht? innerhalb der kategorien würde ich zur einfacheren such- & findbarkeit bei der alphabetischen reihung bleiben.

brunch brunchen

ach ja, und J. hat sich ja für einen geburtstäglich-traditionellen brunchtermin gemeldet, und zwar an einem freitag im april. allerdings bin ich noch immer auf der suche nach einem passenden lokal, das sowohl vegan- als auch altherrenkompatibel ist. das motto am fluss hat auf meine anfrage betreffend veganer frühstücksoptionen lapidar auf die online-karte verwiesen (wo keine optionen angeführt sind), immerhin gibt’s sojamilch. und der wunderbare frühstückssalon im augustin hat nur sam+sonn+feiertags geöffnet, und das cafe latte kenn ich ja schon.

hilfreiche hinweise & lokalempfehlungen, anyone?

so, jetzt werd ich mich noch etwas erholen vor unserem abendlichen vegancocktailblogtest… harrr!

das
schwesterlein

family issues

liebe hanna,

gratulation noch mal zur power-ba, ich kann nur wieder mal sagen – nichts anderes hab ich von dir erwartet :-) mir hat unsere gestrige kochsession auch sehr getaugt, und die junggesellinenpizza ist neuerdings auch eine von s. liebsten gerichten. sie ist ja der beste beweis dafür, dass selber kochen den horizont erweitert. mit ihren neun jahren schwingt sie schon sehr gekonnt den kochlöffel, auch dann, wenn sie das endprodukt auch gar nicht essen mag. letztens aber, als die zucchinis in der pfanne brutzelten, war sie ganz angetan, dass die ja wirklich gut riechen. ich hab ihr dann glaubhaft vermittelt, dass sie schmecken wie sie riechen, und siehe da, jetzt hat sie gemüse statt marmelade in den palatschinken, wer hätte das gedacht? ich muss zugeben, super gegendert fühlt sich das nicht an, nur mit der tochter zu kochen, aber n. wehrt sich mit händen und füßen. ich nehm aber an, auch deshalb, weil sowohl sein vater, als auch ich gerne, viel und gut kochen. da hat er was, wo er sich gleich in beiden haushalten voll abgrenzen kann. wie praktisch! überhaupt, wenn man pubertierende menschen (ich wollt schon fast kinder schreiben) zu hause hat, ist auf vegan umsteigen eine super sache. man braucht als heranwachsender mensch ja schließlich reibeflächen mit seinen altvorderen, und diese zu finden ist wahrscheinlich manchmal gar nicht so leicht, wenn die eltern relativ jung, alternativ und aufgeschlossen sind und einen doch recht hedonistischen lebensstil pflegen. veganes essen eignet sich da hervorragend. n. findet „unseren komischen trip“ unglaublich blöd und daneben und knallt sich in seiner protesthaltung junkfood rein bis zum abwinken. ich find es überhaupt schwierig zu entscheiden, wie weit man sein familiäres umfeld integrieren kann/soll/darf oder nicht. unser grrbrr findet es ja relativ hart, dass ich, wenn ich mit den kindern unterwegs bin und sie eine jause wollen, jeglichen fleischkauf verweigere. s. akzeptiert das auch problemlos. der junge n. ist ohnehin mehr in der süssen abteilung unterwegs. beim großen n. hab ich es mir insofern leicht gemacht, als er wöchentlich geld überwiesen bekommt und damit seine außer-haus-verpflegung bestreitet. und mit der überweisung wird mein geld zu seinem geld. aber ich selber will von meinem geld kein fleisch kaufen. was heißt das dann, wenn wir zusammen ihn einem lokal sind? was heißt das für campingurlaube und grillpartys? da ist es dann bei sämtlichen kindern mit der toleranz vorbei, das haben sie schon ganz deutlich gemacht.

DSCF4821

und campingurlaube und grillpartys sind für unsere familie in der warmen jahreszeit doch ein sehr wichtiges verbindendes element. ob die kinder auch irgendwann draufkommen, dass das grillgemüse eigentlich das beste an der ganzen grillerei ist? zumindest ist ihnen klar, falls es irgendwo fleisch gibt müssen sie es selber zubereiten. vielleicht vergeht es ihnen dann eh… gibt es sonst irgendwelche vorschläge von veganeltern da draußen?

und jetzt, liebe lesterschwester noch was ganz anderes zum thema selber kochen. ich find unsere rezepteliste ja wirklich super, nur die stuktur könnte besser sein. im moment funktioniert sie ja eigentlich nach dem motto:

heute koch ich mal was mit R

aber praktischer wäre es doch, wenn alles süße und alles schnelle und alles zum mitnehmen beisammen wäre, oder? was denkst du dazu?

alles liebe, deine kati

junggesell*innenpizza reloaded!

liebe sis,

leiwand war die wieder heute, unsere mittwochslesterkochsession! also, was braucht’s wenn die schwester mit einer 100-von-100-punkten-BA-benotung vorbeipurzelt? prosecco! und ein schnello-lecker-highspeed-mampf.

heute: junggesell*innenpizza reloaded!

coll_junggesellInnenpizza_proseccovoilá:

  • mehl (vollkorn) + sojadrink + prise salz (1) anrühren (2) etwas rasten lassen (3)
  • inzwischen zucchini in scheiben schnippen (4), anbraten & salz + pfeffer dazu (5), frisch gepressten knoblauch dazu (5) – ganz am schluss, damit er nicht bitter wird
  • soda zum pala-teig (6), schäumt etwas, bis ein schöner, sämiger, eher dünner teig entsteht
  • in die pfanne damit (7), sobald palatschinken fertig, mit sugo bestreichen (7) und zucchini drauf (8)
  • zuklappen – fertig! (9)

#omnomnom

ich zisch dann mal richtung FH, seifenblasenblasen!

danke für die nette kocherey,
und freu mich schon mörder auf unsere samstags-cocktail-session! ;-)

das schwesterlein

üppiges am yppenplatz

liebe kati,

wenn ich schon beim blogpostaufarbeiten bin, schieß ich noch gleich eine kurznotiz für unseren lokalkolorit nach! 3 neue to-be-tested-links hab ich übrigens auch reingeknallt…

anyways, vergangene woche habe ich jedenfalls seit ewigen zeiten endlich mal wieder E. getroffen – du erinnerst dich vielleicht an sie, E. war mit ihrer schwester A. letztes jahr bei meinem geburtstagsfestl. zwecks wiedersehen war ich auf der suche nach einem lokal in der gegend des yppenplatz – mit veganem essen. dabei hat gleich wieder der vorteil der eingeschränkten auswahl zugeschlagen: von den verschiedenen lokalen im grätzel hatte nur eines explizit veganisierbare menüoptionen ausgewiesen, und zwar das „indische vegetarische restaurant“ arjuna:

coll_arjuna

die portion war echt groß und ich danach pappsatt – und ziemlich happy. beim thali kann man sich 2 von 4 currys aussuchen, ich hatte ein sehr nettes kichererbsencurry und ein würziges gemüsecurry (nur die karotten waren noch etwas sehr bissfest). es gibt aber auch seitan-clubsandwich, samosa-teller und einiges andere – und was davon nicht ohnehin vegan ist lässt sich per bestellung veganisieren. sämtliche kaffees gibt’s natürlich auch mit sojamilch.

nice!

findet,
die lesterschwester

das war das #femcamp13, schwester!

liebe lesterschwester,

pardauz! die blogpostentwürfe stapeln sich nach der dichtness der vergangenen tage, das schreit nach einer publikationsaufholaktion!

also mal von vorne: tschechien-experience rulez! zumindest nach deinen & H.-P.’s berichten zu schließen – wer hätte gedacht dass ihr beide mal zu synchron-travelbloggerInnen mutiert ;-) du bist ja sowieso die technik-aneignungs-supersista: von der „ich check meine mails maximal 1x/woche!“ fast-verweigererin zur mit anfang 2013 multimedial bloggenden, online-bildbearbeitenden, wordpress-theme-pimpenden, dropboxenden und sich quer durch den digitalen gemüsegarten wühlenden neo-digitalista!

damit hättest du auch spitzenmäßig zum #femcamp13 gepasst, das am samstag bei microsoft österreich am start war. da ging’s nämlich spezifisch um frauen in der online-welt, sowohl als nutzerinnen aber vor allem auch aktiv partizipierende (daher nachfolgend alle erwähnungen auch nicht wie bei uns sonst üblich in halbanonymisierenden initialen, sondern mit den ganzen twitter usernames. sichtbarkeit, sachen!)

femcamp13

OR: „euch gibt’s ja alle wirklich!“

von einem barcamp hab ich dir vielleicht schon mal erzählt – eine art „unkonferenz“ mit einem spezifischen framework, bei der es zB keine trennung zwischen vortragenden & zuhörenden gibt, sondern alle mitmachen. ob vorbereitete oder spontan eingeschobene session, die vorhandene infrastruktur darf & soll je nach bedarf genutzt werden. nach einer vorstellrunde, bei der sich alle (!) anwesenden mit namen & 3 schlagwörtern vorstellen werden live vor ort die session-vorschläge der anwesenden in einen timetable eingetragen. von statistischen daten zur gehaltsschere & den gender-gap in aufsichtsräten über partizipation 2.0 (stadtgärten!) & netzpolitik & open street maps bis zu praxis-workshops über den legalen bezug von U.S.-content (serienjunkies, unite!). und flugs tritt auch der wunderbare barcamp-effekt ein: gesichter aus fleisch und blut zu den diversen digitalen avataren!

das sieht dann in der ersten barcamp-stunde so aus: erst gewusel vor den flipcharts, dann analog-plan!

coll_femcamp_1

nerdetten, geekgrrrls & cyberfeminismen

inhaltlich waren für mich vor allem die strategien zur sichtbarmachung und inklusion von frauen zu netzpolitischen themen interessant, beispielsweise in einer session mit @andreaskrisch und @lenadoppel über den frauenanteil von technik-orientierten konferenzen wie der DNP13. das thema wird auch beim nächsten #nfbw netzfeministischen bier wien diskutiert werden – kommenden donnerstag im sperlhof (leopoldstadt reprezent!). die ideen werde ich noch in einem seperaten post zusammenfassen.

live sieht das dann so aus – @eskarina mit dem statistikkarusell über frauen in social media & @kigo im #femcamp13 org-interview, festgehalten von @mahriah und mit moralischer unterstützung des @freefrosch (ein alter bekannter, spätestens seit dem veganen slow-mo-lunch).

coll_femcamp_2
die gesamte stimmung am #femcamp13 war echt angenehm, offen, positiv und wertschätzend – auch und gerade bei diskussionen über verschiedene feminismen und persönliche erfahrungen. auch mein persönlicher feminism wurde damit wieder etwas neu beleuchtet, und derart gestärkt durch starke, schlaue frauen und in meinem (selbst)verständnis einer selbstbestimmten lebensweise fühlte ich mich dann auch entsprechend gewappnet sonntag abend meine persönlichen orks zum duell zu fordern. aber das ist eine andere geschichte…

apropos orks: die ganze sessionplanung wurde dann auch parallel gleich online im wiki eingetragen. allerdings nicht lange – denn noch während der 1. sessionrunde ist irgendein online-troll auf die aktivitäten rund um das #femcamp13 gestolpert, und hat beschlossen, kurzerhand unsere infrastruktur zu hijacken. mein 1. live erlebter hackerangriff, quasi. grmlgrrr.

haters gonna hate

begonnen hat der/die/das troll damit, ein titanpad zur sammlung von frauennetzwerken zu flooden, also so lang mit content zu überschwemmen bis niemand mehr etwas eintragen kann – das sieht dann so aus (großansicht mit klick auf’s bild – vergönne der trollerey nämlich keine volle blogbreite von 584px!):

femcamp_tp femcamp wiki defacing

dass der hack mit den worten „FEMINISTAS UNITE!“ stattgefunden hat ist dabei eher nebensächlich – derselbe schmarrn ist dann auch im rahmen eines kompletten wiki-defacing über die femcamp-seite inkl. sessionplan verbreitet worden. die website der neu gestarteten netzwerkinitiative für frauen in der digitalbranche namens digitalista wurde kurzerhand auf eine p0rn-site redirected.

einen teil des vormittags hab ich dann mit einem edit-war verbracht, indem ich immer wieder die trollschwemme auf den ursprünglichen content zurückgesetzt habe – bis jemand meinte dass das eher ein zweckloses unterfangen sei bis man den user per se blocken und die seiten zur editierung sperrt. nachdem der dazugehörige admin allerdings gerade in brasilien und nicht erreichbar war, hat das dann noch bis nachmittags gedauert. egal, wir hatten ja den offline-plan sowie eine screenshot-version der online-schedule.

don’t feed the trolls

ohne dem ganzen jetzt noch all zu viel raum einräumen zu wollen, hat es mir doch 2 dinge eindringlich bewusst gemacht:

  1. die störaktion war im grunde eine weitere legitimation für das format des #femcamp und den netzfeminismus per se, wenn sich jemand dadurch so angegriffen fühlt (alter affe angst!) dass er/sie unsere online-infrastruktur abzuschießen versucht.
  2. plattformkontrolle mitdenken, egal ob beim unbedachten breiten sharen eines titanpads, bei dem man keine anti-affen blocken kann, oder auch bei der admin-struktur eines wikis, bei dem nur 1 einzige person genug rechte besitzt um einen solchen angriff abzuwehren.

@lenadoppel hat das ganze auch entsprechend auf den punkt gebracht:

#vegan hero of the day

so, und um hier noch eine legitimation für eine breite barcamp-berichterstattung im lesterschweinischen blog auf’s tapet zu bringen (abgesehen von der barcamp-rule „You do blog about Bar Camp!“): das #femcamp13 war 100% vegan-kompatibel! das catering vom wunderbaren @paolo’s hatte nicht nur eine vegane menü-option für mittags im gepäck – couscous und gemüsesauce #omnomnom – sondern auch 2 packungen sojadrink! so konnte man sich eine vegane kaffeepause in einem der spacigen bubble-chairs genehmigen:

femcamp kaffee

freufreu! noch mehr freu hat dann nur mehr der stehtischkommentar der @podcasterin erzeugt, die bei meiner bemerkung, mich vegan zu ernähren, meinte: weiß ich eh, ich les ja regelmäßig deinen blog! \o/ \o/ \o/ besonders die veganisierungs-geschichten findet S. spannend, um damit klassische gerichte auch für laktose- & fructose-intoleranz kompatibel zu machen. unser blog taugt ihr überhaupt sehr, und ich solle das auch dir ausrichten, liebe lesterschwester ;-)

überhaupt möchte ich beim nächsten barcamp wieder mehr fokus auf das one-on-one netzwerken legen, denn so spannend viele sessions auch sind – zwischendurch sich mal gezielt mit jemandem für eine viertel stunde auszutauschen ist in so einem offenen rahmen der eigentliche asset. so konnte ich auch zB endlich mal mit der geschätzten @karolariegler plaudern, die mir über ihre afrika-reisen und überhaupt etwas persönlichen kontext erzählt hat. außerdem hat mich der ich-verpass-was!-dichtness-overkill doch wieder gepackt, gerade wenn mehrere hochinteressante sessions parallel gelaufen sind. meine ad-hoc-strategie, mehrere verschiedene sessions pro slot abzugrasen entspricht zwar den barcamp-rules, bei langeweile oder desinteresse wo anders hinzugehen, hat aber dann teilweise zu einem noch größeren stress auf grund der fragmentierten informationensaufnahme geführt. dafür aber auch super sachen spontan erwischt, wie folgendes mantra zur übermeidung des informationsoverkill (sic!):

auch ein guter ansatz für unsere anti-dichtness-geschichten & co…

soweit mal dazu, die anderen updates (inkl. einem neuen yppenplatz-testbericht für unseren lokalkolorit!) gibt’s dann ein ander mal.

bis morgen beim lesterkochen!

hanna

cesky krumlov calling

liebe hanna,

super dass du weiter die klamotten recherchierst. ich kann berichten, auch hier im hohen norden bzw. im tschechischen süden hat sich schon einiges herumgesprochen. wie du siehst ist man hier auch schon über guten stoff im bilde.

collage_guterstoff

hp und ich haben uns hier in einem appartment mit eigener sauna eingenistet (very nice!), weil wir uns mental darauf vorbereitet hatten in cesky krumlov wahrscheinlich größtenteils selber zu kochen.

fleischlos?

wer die traditionelle teschechische küche kennt weiß warum. in einigen lokalen gelten spätzle mit huhn oder schinkengericht bereits als fleischlos. aber wie heißt es so schön: du sollst dich nicht täuschen. gestern waren wir im papa´s. auf den ersten blick eine wenig aufregende touristenfalle, blieben wir trotzdem, weil es eine empfehlung unserer vermieterin war. wir hatten hausgemachte pasta mit pomodori secci, rucola, knoblauch und oliven, mit spinat gefüllte champignons und toskanisches grillgemüse. alles klassisch italienisch ohne irgendwelchen schnickschnack, aber sehr überzeugend.

DSCF6901_auschnitt

dieser art gestärkt sind wir dann im lokalen jugendszene treff, dem pub des traveller hostels, eingefallen (die mit dem guter stoff – aufkleber!) und hörten die super feine 3-mann-gitarren-kontrabass-partie tcha badjo aus montreal. nicht nur die burschen, auch die gin tonics waren überzeugend, und so haben uns hp und ich nach wildem getanze und dem kauf einer cd nach dem ersten set zurückgezogen.

DSCF6912

fleischlos!

heute trafen wir zwei der drei musiker im (einzigen) vegetarischen lokal in der stadt. der eine „passed out yesterday 20 minutes after you left“. wir haben also nicht mehr viel versäumt. überhaupt kannten wir alle im laibon schon vom sehen vom konzert des vortages. die super nette location und die sehr relaxte mädelspartie, die den laden betreiben, trösten über das eher mittelmäßige essen absolut hinweg. ich muss zugeben, ursprünglich haben hp und ich ja in erwägung gezogen gar nicht hier her zu kommen, weil hps chef, liebhaber der vegetarischen küche und cesky krumlov spezialist, vor lauwarmen dosenfutter nach eineinhalbstündiger wartezeit gewarnt hat. ich vermute er hatte das chili. und – obwohl er irgendwie recht hat mag ich das lokal trotzdem. ein plus ist auf jeden fall die große auswahl an speisen, die qualität reicht aber von recht nettem couscous mit rosinen, datteln, oliven unt tofu, über mittelmäßiges dahl bis hin zu gar nicht nettem chili. und es ist tatsächlich alles lauwarm. trotzdem eine empfehlung, weil es sicher eines der sympatischsten lokale der stadt ist.

heute und morgen geb ich mir noch das komplette dichtnessreduktionsprogramm. nichts außer essen, schlafen, sauna (yeahyeahyeah!) und mit hp plaudern (♥), und dann – lesterkochen!

cu am mittwoch!

dein lesterschwein

fairschwestert: von shörts & schuhen

liebe lesterschwester,

ihr sitzt ja jetzt schon im zug gen norden, während ich in den vergangenen 24h vermehrt über facebook postings über nachhaltige(re) lebensweisen stolpere. aus ganz verschiedenen ecken meines social graphs entstehen posting-aufrufe über „ideen zur weltverbesserung“ (dazu ein ander mal mehr) über surfer-girls in costa rica die ihren klamottenbestand „für eine 12-köpfige familie“ radikal ausmisten und auf fair umstellen wollen. das trifft sich gut mit meinem recherchevorhaben, meine black-only-functional-alltagsuniform von trash auf nachhaltig zu switchen – doch wo gibt’s entsprechende bezugsquellen von basic bis fancy?

shörts & shirts

zufälliger weise war ich gerade erst gestern bei guterstoff.com, meinem dealer des vertrauens, um mir bei seiner frühjahrs-aktion 3 wunderbare bambus-shörts zu holen. mein absolutes lieblingstextil – nicht nur fair, co2neutral, organic, sondern auch extrem angenehm zu tragen und noch dazu sehr viel geruchsresistenter als baumwolle.

guter stoff frühling

aber neben t-shirts brauche ich ja auch tankdresses, leggings, kapuzenpullis und basic-sachen wie socken und unterwäsche, plus schuhe und beizeiten auch outdoor-zeug…!

fair fashion all over wien

da gibt’s für erstere liste zB das muso koroni auf der josefstädterstraße in 1090 (und online), wo ich im feber reingestolpert bin. die führen von gewand für sie & ihn samt dessous über vegane schuhe und kosmetik auch kochbücher, DVDs & mehr. außerdem wollte ich schon länger mal ins anukoo fair fashion auf der gumpendorfer straße in 1060, das ist der fasion-shop der EZA. die vertreiben auch beispielsweise göttin des glücks, mit deren outfit-leihgabe von E. wir 2010 unter dem motto „fairschwestern“ den 3. platz beim fair-fashion-award zum weltladentag gemacht haben, erinnerst du dich? :-)

fairschwestert_01_web

in der facebook diskussion wurden dann noch greenground und natürlich patagonia erwähnt. erstere sind in der servitengasse in 1090 zu finden, und bezeichnen sich als „fairtrade pioniere“ – sicher auch einen besuch wert. letzte wiederum sind seit jahren für ihre nachhaltigen outdoor-teile mit fokus auf umweltschonung bekannt, in wie weit auch die produktionsbedingungen fair sind habe ich noch nicht herausgefunden.

„fabric of freedom“ statt konventioneller baumwolle

zu guter letzt fällt mir dazu noch das bereits mehrmals erwähnte dancing shiva in der neubaugasse ein, die eine breite auswahl an hanf- & khadi-textilien anbieten. die „7 gute gründe für khadi“ erklären sie auf facebook: u.a. bio, vegan, fair und revolutionär. den hanf-leggings vertraue ich noch nicht so recht, die wirken auf mich so als würden sie eher rasch die form verlieren. aber auf einen der kapuzenpullis hab ich ein auge geworfen, die kosten zwar stolze 70-100 euronen, sind aber aus einem sehr robusten gewebe und halten wohl dementsprechend 3x länger als die trashigen h&m- oder forever21-teile (böhse!).

… zeigt her eure füße, zeigt her eure schuh‘!

außerdem hat mir B. via post einen printartikel aus dem lebensart magazin 04/2012 geschickt über ökologische & ethisch vertretbare schuhe. die autorin bezieht sich u.a. auf einen ethik-test von lederschuhen im konsument von vor ca. 1 jahr (bis auf den teaser sind die online-inhalte kostenpflichtig), wo kaum einer der hersteller auch nur halbwegs gut abgesschnitten hat. hauptprobleme sind die rinderzucht unter grausamen bedingungen, die umweltbelastende gerbung und ausbeutende arbeitsbedingungen. es werden einige empfehlungen zum thema lederschuhe abgegeben, zB kleinere marken die in europa produzieren zu kaufen, auf vegetabile gerbung zu achten, recyclingmaterialien zu bevorzugen (sohle aus autoreifen) und die jeweiligen unternehmensphilosophie zu recherchieren und zu versuchen, zwischen reinem greenwashing und tatsächlich nachhaltiger mission eines unternehmens zu unterscheiden.

das ist zwar allerdings alles gut gemeint, aber der problematik des lederschuhs an sich ist damit nicht gelöst.

lebensart

lebensart kommt zur selben conclusio – und empfiehlt daher in letzter instanz überhaupt auf vegane schuhe umzusteigen, nachdem leder ein energieaufwendiger und umweltschädlicher prozess ist. ein anbieter ist zB vivobarefoot, wobei ich noch nicht durchschaut habe welche der produkte nun vegan sind (wie der boxing boot, wo in den kommentaren auf eine vegan-option verwiesen wird…?). bei der produktsuche kommen mit keyword „vegan“ überhaupt nur 3 ergebnisse. da gibt’s bei eingangs erwähnten muso koroni in der schuh-kategorie deutlich mehr auswahl, selbst mehr als bei der vegan-suche auf zalando.

jössas, und so bringt man mit dem kraut-&-rüben-bloggen auch gleich wieder eine stunde rum. ich muss ja los!

wer weiß was?

also: wer kennt noch tolle läden, online-shops, hersteller & produktdatenbanken für vegane, faire, ökologische, nachhaltige, und überhaupt leiwande klamotten & schuhe? hilfreiche hinweise bitte gerne in die kommentare :-)

so viel also mal dazu,
winkewinke & schönes wochenende allerseits,
hanna

mei g’spritzter is ned deppat. oder doch?

liebe lesterschwester,

ich habe 1 gute und 1 schlechte nachricht.

die gute: meine liebe kollegin C. hat heute unseren blog durchstöbert und findet ihn total nett, vor allem „wie ihr euch hin und her schreibt“! freu.

die schlechte: V. und ich haben gerade spaßhalber ein bisschen in der produktdatenbank von vegan.at rumgesurft, und sind in der wein & sekt kategorie auf was total krasses gestoßen: gelatineklärung! wikipedia sagt:

Eine Schönung (französisch Collage) soll bei der Weinherstellung der Klärung und biochemischen Stabilisierung eines Weines dienen. Mit der Schönung wird durch das Ausfällen winziger Schwebeteilchen der späteren Bildung von Trübungen und Schleiern im Wein vorgebeugt. Dadurch sollen Weine bis zum Verkauf unterschiedlichen Lager-, Transport- und Temperaturbedingungen standhalten können und anschließend noch längere Zeit stabil und haltbar sein.

die macht zB den grünen veltliner von ja!natürlich oder auch henkell trocken totally UNVEGAN. unfasslich, oder?

Vegan.at   Warenkatalog GV

Vegan.at   Warenkatalog Sektich weiß allerdings nicht von wann die einträge in der vegan.at-datenbank sind, und werde bei den betreffenden herstellern mal nachhaken.

kollegin C. hat gleich mal noch öl ins feuer gegossen, denn sie sagt, dass angeblich auch diverse fruchtsäfte mit gelatine geklärt werden. ich trinke zwar ohnehin kaum säfte, aber es wäre zumindest good to know. im alten vegan.at forum gab’s 2005 eine große runde PAs an fruchtsafthersteller von spitz bis voelkl. mit sicherheit koscher ist anscheinend nur der naturtrübe apfelsaft (zB von rauch). abgefahren ist auch ein hinweis von pfanner, dass „Vitamin A (ß-Carotin) Fischgelatine als Trägerstoff“ verwendet. what the… ?! also dann schon lieber unschön.

ein g’spritzter ohne schwein muss sein!
findet
das schwesterlein

PS: danke für rezept & anti-ork-sounds & süßjunktipps & all die leiwandness – und euch ein superfeines weekend bei den nördlichen nachbarn!

gut gegen orks

liebe lesterschwester,

nach unserer gestrigen kochsession wieder ein bisschen was von meiner seite aus der rezepteabteilung. ich bin ganz angetan, dass das so gut klappt mit unserem regelmäßigen mittwochs-kochritual. routine rulez! ich muss zugeben, ich war ja im ersten moment nicht so wahnsinnig angetan von unserem dinkelrisotto. aber nachdem ich es noch eine weile stehen ließ, konnte ich mich dann doch noch damit anfreunden. ich find durch die rosinen kann es ja fast ein bisschen der süssen abteilung zuordnen. außerdem haben wir wieder was gelernt gestern. nur der schnellkochende dinkel braucht 20 minuten. unserer war fast eine stunde am herd bevor er eine angenehm bissfeste konsistent hatte. laut kochanleitung wären es 30-35 minuten gewesen, ich denk das kann nur im schnellkochtopf klappen.

dinkelrisotto

300g dinkel
400ml gemüsebrühe
safranfäden
3el olivenöl
eine gewürfelte zwiebel
200g gewürfelter fenchel
1 gehackte knoblauchzehe
200 ml soja- oder hafer cuisine
1el weißer balsamico
eine hand voll eingeweichte rosinen
salz, pfeffer

dinkel mit gemüsebrühe und safran weich kochen, gemüse im olivenöl anbraten, dinkel, gemüse und alle anderen zutaten zusammenmischen. im originalrezept von roland rauter sind einige dinge anders, zitrone statt balsamico und orangen und pistazien dabei, aber mir gefällts so besser.

collage

soviel dazu, aber wirklich gute news hab ich aus der süßjunkabteilung. meine everydaylösung dafür sind nämlich pralinen, und die gehen wirklich schnell.

pralinen

nüsse (gehackt oder gemahlen) und/oder
haferflocken und/oder
gepoppter amaranth (davon nur wenig!) und/oder
müsli

also irdendwelche trockene zutaten, vermischt mit

agavendicksaft

verfeinert mit

kakao und/oder
zimt und/oder
nelken und/oder
ernussbutter und/oder
kokosflocken

es muss eine klebrige masse entstehen, die man dann zu kugeln formt und im kühlschrank kalt stellt. wenn man will, kann man sie natürlich noch in irgendwas wälzen (kakao oder so).

meine lieblingsmischung: 3 el geriebene nüsse, 1 el amaranth, 1 el kakao, 2 el erdnussbutter, 1 el agavendicksaft.
das ganze ist mal wieder angelehnt an hildmannrezepte und es ist sogar frei von weißem zucker. ich find überhaupt agavendicksaft eine sehr brauchbare aletrnative für zucker und honig. ich verwend es von currys über krautfleckerl bis süßspeisen quer durch den obst- und gemüsegarten.

falls der zucker wurst ist, gibt natürlich noch immer die allerliebste süssigkeit von s.

gebrannte mandeln

(rohr)zucker in etwas wasser aufkochen, mandeln oder sonstige nüsse kurz mitkochen, weiterkochen bis das wasser weg ist und alles bröslig aussieht, als ob es jeden moment anbrennt. auf einmal beginnt der zucker zu schmelzen und die mandeln glänzen wie am kirtag. rausnehemn, auf einem gefetteten blech verteilen und abkühlen lassen. wenn man sie im brösligen stadium rausfischt oder solange noch wasser da ist schmecken sie auch gut, aber weniger knusprig und sie sehen auch nicht so schjön aus.

und dann noch was zu deiner couscousanfrage

meine coucousvariante

zwiebel, knoblauch anbraten
gemüse (zucchini, melanzani, paprika oder ähnliches) mitbraten
eine dose tomaten dazu
eine dose kichererbsen dazu (optional)
ein pund geschnippelter petersilie dazu
eingeweichten couscous dazu
mit cumin, koriander, salz und pfeffer abschmecken

frage: du hast von instant couscous geschrieben. was ist das? ich übergieß ehrlich gesagt jede art von couscous immer nur mit heißem wasser und wart dann ein paar minuten. wie ist das bei dir?

ja, und dann sind da noch die orks.

super idee, das mit dem räuchern. hatte ich schon ganz aus den augen verloren. hp. und n. regieren nämlich auf die gänigen räuchermischungen ziemlich gereizt, und zwar mit den atemwegen. aber weißer salbei geht, und das ist sowieso mein alleliebstes räucherwerk. instant reinigung und entspannung. für mich vor allem auch deshalb, weil meine allerliebste shiatsu-frau n. mich damit immer begrüßt hat. leider ist diese zeit vorbei, weil n. im schönen venedig verweilt um sich ganz der fotographie zu widmen. wohlvergönnt. mit den fotos hab ichs ja nicht so, aber das weiß eh jeder, der meine hanna-foto-freien blogeinträge sieht, dafür mit der musik. hören ist gut, selber machen noch besser.

djembe spielen ist definitv gut gegen orks, obwohl manche ja das gegenteil behaupten. der koma zum beispiel ist ein rythmus dem nachgesagt wird schreckliche, riesige wesen hervorzurufen. in bamako ist das öffentliche spielen vom koma nicht erlaubt, da es zu massenpaniken führen kann. seit dem militärputsch im september 2012 ist es aber wohl eher die politische situation in mali, die die leute in angst und schrecken versetzt. und ein ende ist nicht absehbar. vor allem die tuareg im norden haben nichts zulachen. hier ein konzertmitschnitt aus besseren zeiten, über den hp und ich mal auf youtube gestolpert sind.

zurück zur musikalischen psychohygiene. anders als beim koma schauts nämlich beim jina aus. dem wird heilende wirkung nachgesagt, vor allem auch bei psychischen problemen wie depression oder hysterischen anfällen. wir versuchen das mit nabum noch immer auf unseren konzerten zu verifizieren:-) auch unser kleiner bruder erzählt immer wieder von der ausgleichenden wirkung des schlagzeugens. vielleicht sollte ich dir mal wieder dein akkordeon zurückbringen, denn ich glaube s. nimmt es ohnehin bei einem tantenbesuch viel eher in die hand, als zu hause.

ich für meinen teil werd mich morgen ins hoffentlich orkfreie cesky krumlov vertschüssen und mit hp die dortige veganszene auschecken :-)

adjeu verschneites wien, hallo schönes moldautal!

bis bald, dein schwesterlein

auf der suche nach dem zuckerschock

liebe lesterschwester,

neulich im office hatte ich kurz nach den spätzlefestspielen den totalen süßjunkheißhunger. ZUCKÄÄHR! brüllte mein insulinspiegel. daheim umschiffe ich solche anfälle mit einem selbstgebackenen tiefkühlkuchen oder reiswaffeln mit dunkler schoko oder einem dinkelgrieß mit kakao.

im vegan unterversorgten margareten ohne veggie-freundlichem spar in der nähe schaut das ganze dann etwas mager aus. zielpunkt? fehlanzeige. sogar die rittersport dunkle schoko mit haselnüssen enthält milcherzeugnisse. beim hofer hab ich dann das halbe süßjunkregal durchforstet, aber selbst die bio-vitalkekse erdnuss-cashew haben honig drin, die reiswaffeln gibt’s nur mit vollmilch oder joghurt, und der soja-schoko-mix ist natürlich mit dunkler, heller und weißer schoko überzogen. besonders bitter: die fruchtschnitten (schneekoppe-verschnitt) enthalten ebenfalls honig. meh!

dann vielleicht obst?

zur auswahl im obstregal standen heidelbeeren aus uruguay, ananas aus costa rica oder eine mango aus peru… hat mich fatal an den dazugehörigen anti-fruitcompany-song von matatu namens guerra banana erinnert: „gegen unüberlegten konsum von exotischen früchten!“ (in liveaufnahme vom protestsongcontest siehe fm4). also exotische früchtchens wenn überhaupt dann luxusgut, nicht grundnahrungsmittel – und für den zwischendurch-snack uncool.

ich hab mich dann für ungarisches weichselkompott, abgefüllt in berlin entschieden. auch nicht unbedingt öko-nachhaltig-leiwand, aber die „not“ (haha!) war zu groß. dazu bio soja-schoko-drink aus österreichischen sojabohnen.

hm. ich sollte mal wieder backen.

und dann hat heute die heilige botschaft meine facebook timeline ereilt. nein, nicht das mit dem weißen rauch und den hysterischen katholikInnen (und allen anderen). sondern die nachricht des famosen fett+zucker aus unserer hood über ihre veganen punschkrapfen!

schaut mal, die veganen punschkrapferl sind jetzt ur stylomat!

auf der FH schauen sie dann (nach dem transport im rucksack) so aus:

vegan_punschkrapfen

 

sau-geiler-scheiß sind diese black vegan punschkrapferl, sag ich dir! haben selbst non-veganer R. & P. konstatiert.

so, und nach der nacht-&-schneeregen-radheimfahrt von vorhin genehmige ich mir noch einen schönen reismilchkakao mit einer prise gewürz-magic, frei nach dem berliner vorbild. seufz.

deine
lesterschwester