namaste, oida!

liebe lesterschwester,

nach meinen gruppendynamischen abenteuern und vor dem rasanten wochenstart mit deinen geburtstagsfestivitäten, blaulicht & co gab’s eine sonntägliche massen-entspannungsaction, nämlich die yoga convention im augarten – unsere hood! G. & sind vorbeigekracht, und auch wenn sie die hippie-ness des menschenauflaufs samt chanting-einlage seitens bühne mit einem zwischenzeitlichen „ja, eh – namaste, oida!“ kommentierte, war’s doch eine recht nette geschichte.

das ganze war fett gesponsort von einer österreichischen soyaproduktefirma, die sich mit gratis yoga-matten gleich mal die gunst der ersten 1.000 besucherchens sichern wollte. werbeeffekt samt publikumsandrang sind geglückt, superlange schlange unter der kastanienallee, und die matten kurz vor 11h gleich wieder aus.

coll_yogaconvention

dazu gab’s jede menge verkostungsmöglichkeiten von pflanzenmilch, soja-jogurt (waldbeer kommt ziemlich fruchtig daher), –schokoshake (very schokoladig indeed) & co. leider haben die meisten produkte einen haken in form von extra zugesetztem zucker – sogar der reis-mandel-drink, der ja per se schon recht süß ist. zumindest beim tiermilch-ersatz werde ich daher bei soja-reis-milch und hafermilch ohne extra zuckerzusatz bleiben (derzeit meistens von alnatura bei dm), nur im akut-anlassfall eines niedrigen blutzuckerspiegels kann ich mir so eine süß-dröhnung vorstellen. however, geschmacklich sind die dinge recht nah an den originalvorgaben (soweit ich mich anno prä-vegan erinnern kann, ho ho) – und nicht mehr die bittrig-staubigen versuche diverser soy-brands, ein pseudomilchiges dessertjoghurt nachzubauen.

was den eingangs erwähntenentspannungseffekt betrifft, ist die eigentliche meditative konzentration bei einem großhappening natürlich eher mau, aber so ein zu hunderst synchron ausgeführter halbmond hat auch seinen reiz. oder auch der sonnengruß in der – sic! – sonne und zwischen vorbeifliegenden riesenseifenblasen (fotos vom augarten auf fb). außerdem konnte man noch aerial yoga und andere späße ausprobieren. summa summarum eine nette geschichte, G. und ich hatten unseren spaß, und sind dann noch bei der gegenveranstaltung vorbeigekracht, wo unser lieber T. mit seiner samba gruppe den benefiz-laufmenschen ordentlich gas gegeben hat. maracatu, maracatu, maracatu!

nach der convention war ich dann richtig motiviert mal wieder beim bikram vorbeizuschauen, und hat nach all dem aufwärmgehample auch richtig gut geklappt ;-)

dir einen entspannten abend noch!

alles feine,
hanna

gruppendynamische grüße

liebe lesterschwester,

hurra, zurück in wien! ich verreise ja wirklich gerne und bin auch mal für ein paar monate in far away, aber auch nach hause kommen ist wirklich super. besonders wenn die geplante wochenration zur veganen selbstversorgung dank multipler spontan-appartment-lunchbesuche bis genau freitag mittag vorgehalten hat. die zwei superlahmen e-platten waren so ziemlich unter dauerverwendung, und wenn dann 5 leute ein DIY-mittagsmampf wollen, muss das veganisierte chicken kashmir etwas beschleunigt werden: sojaschnetzel goes filtermaschine!

coll_app

 

zum glück musste ich aber auch nach freitag mittag nicht hungern, das sonnenhotel am hafnersee war bei der nachfrage ob veganer dinneroptionen äußerst kooperativ und hat mir eine g’schmackige gemüsepfanne (á la kursalon-gröstl) serviert, noch dazu um ebenso kooperative EUR 6,50. me likes!

weiteres erfolgserlebnis: nach dem mehrmaligen nachfragen in sachen soja-milch für die dringlich benötigten zwischen-sitzungs-cafelattes gab’s nach 2 tagen vertröstung am tag 3 tatsächlich zwei packungen alpro soja! die erste service-dame war sich allerdings nicht sicher ob man die pseudo-milch überhaupt aufschäumen kann, und hätte mir beinahe den espresso mit 1/4l kalter sojamilch aufgefüllt. nach einem eher unsauberen versuch mit dem vollautomaten (noch rest-tier-milch im automaten-schlauch, aber egal) gab’s dann am tag 4 schon ein eigenes pflanzenmilchschäumkännchen. kärntner servicequalität! und nicht nur service super, sondern natürlich auch see super – wie hier am 1. mai:

hafnersee

die schmutzigen selbsterfahrungs- und gruppendynamik-details dann gerne in baldigster bälde bei einem schwesterlichem t-gruppen erfahrungsaustausch, ich werd jetzt noch mal kiloweise notizen auspacken und mich mental auf die morgige yoga convention im augarten einstimmen (siehe fb). grätzelkumpanin G. ist trotz temporärem auswärtsaufenthalt nämlich über’s wochenende in der stadt, und bei ebenjener convention gibt’s nicht nur yogamatten für die ersten besucherleins, sondern auch diverse sojaprodukte zum testen. ausreichend gründe für mich, also!

alles feine & freu mich schon auf’s wiedersehen!
hanna