ente paniert und mango püriert

liebe kati,

heut war ich mit V. im vegetasia vegane ente futtern, was für ein fest für fake-fleisch-fetischistInnen wie unsereiner. und dann gab’s sogar noch flambiertes eis, oho!!

vegetasia

dabei haben wir ganz nebenbei diverse blattgemüse-verkochungs-varianten diskutiert (indisch! persisch! mit molekularküchenreifen pomodori secchi! oder überhaupt!), weil V. ist nämlich jetzt auch CSA-ernteanteilsinhaber, pardauz!

neben mangold, chicoree und zuckerhüten tingeln uns da derzeit auch kürbis, karotte, rote rübe (totally herbstgemüse… wächst des sommers auch nicht auf der ökoparzelle, neinnein!) & konsorten munter in die töpfe. mir war dann ob dem ganzen wurzelkram etwas unkreativ zu mute, aber das gute an wohnungszusammenlegungen sind ja unter anderem die völlig neue bestückung des kochbuchregals. im test also diesmal: „pappardelle mit roter bete“, unserem fall schlichtweg „herbstpasta“. der besondere wow-effekt dabei ist das intensive aroma von herbes de provence, das gleich eine intensive „coq au vin“-assoziation aufkommen lässt… ich sehe den römertopf von muttern quasi vor mir!

herbstpastaherbstpasta

4 karotten
3 kleine rote rüben oder 1/2 sehr große rübe
1-2 handvoll zwiebeln (schalotten oder rote zwiebeln, zB)
thymian (frisch oder getrocknet)
zucker
weißwein
gemüsebrühe (ca. 100ml, sagt das rezept)
nudeln
olivenöl
salz
frisch gemahlener pfeffer

karotten und rote rüben schälen und schräg in schmale streifen, spalten oder stifte säbeln. einen topf mit salzwasser zum kochen bringen, karotten darin ca. 2 min. blanchieren. karotten rausschöpfen, im wasser rote rüben ca. 12-15 min. kochen, dann abgießen.

zwiebeln schälen und in spalten schneiden, in etwas olivenöl in der pfanne anbraten. karotten und rüben dazu, mitrösten. thymian dazu, dann mit zucker leicht karamellisieren und mit wein ablöschen. suppenbrühe dazu und etwas schmoren.

inzwischen nudeln kochen, dann unter das gemüse mischen und mit salz & pfeffer abschmecken.

geheimtipp: 1-2 EL soja-joghurt oder pflanzliches creme fraiche direkt am teller drunter rühren, oh la la!

 

ebenfalls sehr herbstlich sind die diversen suppengelüste vom A.&O., einen besonders leiwanden möchte ich dir & der wohlgewogenen leserInnenschaft nicht vorenthalten: feurig, fruchtig, sättigend, oberlecker!

polentasuppe_web

polentasuppe mit mango

1 zwiebel
1 mango
3-4 EL polenta
zitronengras (frische stängel oder pulver)
currypulver
etwas weißwein
1/2 liter (oder etwas mehr) gemüsebrühe
olivenöl
salz

zwiebel schälen und würfeln. in etwas olivenöl andünsten, mit currypulver bestäuben und wein ablöschen. brühe dazugießen und aufkochen lassen.

mango schälen, fruchtfleisch vom stein schneiden. mangostücke und zitronengras in die suppe geben. polenta unter rühren einstreuen, etwas kochen lassen, bis sie zu quellen beginnt. suppe vom herd nehmen und ein paar minuten zugedeckt ruhen lassen. nochmals aufkochen, etwaige zitronengras-stangel entfernen (falls pulver: wurscht), suppe pürieren.

 

so long,
die lesterschwester

 

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