nuuuudlen!

liebe kati,

nein, das ist kein spätabendlicher vertippser – nudlen, nudeln – sondern wahrhaftiger wachauer-sprech. nämlich von der wilden kleinen M. in voller lautstärke skandiert, wenn sie blond gelockt frohlockt, sobald die magischen hartweizengrieß-erzeugnisse am tisch landen. NUDLEN!!! eben – so geschehen vergangenes wochenende bei einem lunch-besuch im gemütlichen honiggarten.

besonders super sind diese erzeugnisse aber vor allem: selbsterzeugt! so geschehen tags darauf im – richtig geraten – donaugarten. dort sind EMELT über ihren schatten gesprungen und haben das spitzer pasta-101 (mehl + wasser + 1 ei) gegen eine vegane version abgewandelt. die donaugärtnerin und ich haben ein bisschen um die wette gegoogelt, und mit grrbrr’s rechenkünsten wurde es dann diese fabulose zaubermischung:

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pasta, selbstgemacht

500g weizengrieß
225ml sehr warmes wasser

mit der küchenmaschine verrühren (oder ausgiebigst per hand kneten – noch nicht getestet), nicht wundern – ist anfangs ein bröselhaufen, wird erst nach und nach was teigiges. sobald ein seidig-geschmeidiger klumpen entsteht, diesen in plastikfolie wickeln und mind. 30 min. ruhen lassen. hernach auswalken und entweder mit einem küchenmaschinen-nudelaufsatz glätten und in tagliatelle säbeln, oder per hand in eine gewünschte form schneiden. nudlen-nudeln in wallendes (nicht all zu heftig kochendes) gesalzenes wasser schmeißen und 3 min. kochen (achtung, geht ratzfatz!). abseihen, olivenöl drüber (damit sie nicht zusammenpicken) und mit sauce nach wahl kredenzen.

heißer tipp: zitronen-kapern-sauce á la kati!

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alter schwede, kann man da nur sagen, ein weiterer beweis für DIY rulez!

so, das war’s auch schon wieder für heute, das bett ruft – beim nächsten mal geht’s um relativität, da muss ich mich noch entsprechend darauf vorbereiten. science, baby! wie C. von den orphan black klon-schwestern sagen würde. wobei das ja in wahrheit nur eine person ist, wie die special effects beweisen. aber das wär mir zu verwirrend. bin ich froh, dass wir nicht eine, sondern 2 schwestern sind!

in diesem sinne eine gute nacht & auf bald, schwesterherz!

deine
hanna

mach’s dir selber

liebe lesterschwester,

du hast ja als antwort auf meinen DIY-post von eurem zweirad-familienfuhrpark berichtet, und den hohen reparaturkosten. ergo: selber machen! aber wie? ich war vor genau 2 jahren im april mit H.-P. bei so einem fahrrad-workshop im WUK – sehr nice damals, aber leider schon wieder 90% des krams vergessen. daher super idee vergangenen donnerstag beim selbsthilfereparaturworkshop in der bikekitchen vorbeizukrachen! fest.spielen reihe by öh frauenreferat sei dank – leider hab ich nicht geschafft all meine favourites auszuchecken.

however, in ebenjener radküche in 1150 gibt’s nämlich nicht nur reparierBARs und jour fixes und sachen, sondern eben auch diverse workshops. das sieht dann so aus:

2013-04-18_bikekitchen_workshop_coll

unmengen metallzeug und jede menge tipps: vom komplett-check samt bereifung, bremsen & schaltung über ketten-pflege und entachterei von angedepschten felgen. empfehlung für alle, die sich bei der nächsten kleinigkeit den gang zum servicebetrieb des vertrauens sparen und selbst hand anlegen wollen!

bikelove meets veganlove

apropos: kürzlich (und dann nochmal beim bikekitchen-workshop) ist mir was schräges über die timeline gelaufen – nämlich die ankündigung für einen bikesexual workshop am 25.4. im tüwi – details im lehrveranstaltungsverzeichnis der boku. also ein frauen*-only nachmittag, an dem man aus alten fahrradteilen schmuck & sexspielzeug baut. studikollegin V. hat sich sofort angehängt, und wir sind schon angemeldet! auf facebook, twitter & konsorten hat sich die meute mokiert über „so werden also unsere öh beiträge investiert!“ über „srsly?“ bis einfach nur LOL, aber das hält uns noch lange nicht davon ab, uns das mal anzuschauen. haters gonna hate.

bikesexual flyer

das wär’s mal dazu. und nach der famosen radpaRADe hätte ich richtig lust mal wieder auf eine critical mass zu schauen (meine letzte war im herbst in kanada! shame on me…) – in wien immer am 3. freitag des monats, also zum beispiel vorgestern. wenn ich nur nicht so gut wie jeden freitag nachmittag & abend vorlesung hätte… kommt zeit, kommt rad. oder so. schmäh olé, ich brauch mal einen kaffee!

bis denn dann,
dein schwesterlein

PS: chakkah, ich hab das skriptum vom WUK-workshop wiedergefunden! mit „5-min-fahrrad-sicherheits-check“, do-it-yourself-einstellarbeiten, fahrradpflege, reifenpannen beheben & mehr. werd ich dir kopieren, ist eine super ergänzung zu den bikekitchen-inputs…

sprossen sprießen!

ahoi lesterschwester,

willwaffeln! wollt sofort dein rezept nachbauen, aber hab anscheinend vor kanada meinen 3-fach-isolierbandgefixten, funkenschlagenden plattengrill samt waffeleinsätzen gekübelt. kann man den teig auch in die pfanne hauen, oder sollt ich mir ein waffeleisen checken?

ich hatte heute eher schmalspurgastronomie am start, aber manchmal haben ja auch gute alte klassiker wie brot mit margarine, kräutersalz und selbstgezogenen mungobohnensprossen ihre reize!

mungobohnenE. hat mir da in berlin ihren DIY-schmäh basierend auf der einmachglasmethode gezeigt:

1. bohnen 1 nacht in einem glas in wasser einweichen
2. wasser wegleeren, glas mit mullbinde + gummiringerl abdecken
3. glas schräg in eine schüssel stellen, so das luft an die bohnen kommt. achtung: schüssel sollte trocken sein damit nicht zu schimmeln beginnt, daher restwasser ev. auswischen
4. täglich 1x bohnen mit frischem wasser spülen
5. nach ca. 3 tagen: mahlzeit!

meine kresse-auf-klopapier-sache hat sich leider gar nicht gerührt, bei E. sah das nach wenigen tagen so aus:

kressesprossenmuss ich nochmal probieren.

so, jetzt fett ich noch das abstract und die outview meiner BA auf, und dann geht’s morgen in aller früh zu repacopy! deadlinejunkies unite.

hoffe du hast dich noch gut erholt von der thermensause!

gute nacht,
die schmalspurschwester