energie folgt aufmerksamkeit, bitches.

liebe kati,

danke, dass du heute mit der scheiß-drauf-offenbarung an unsere leserchens gegangen bist! seit meinem digital-urlaub hab ich mich damit herumgefrettet, dass ich eigentlich noch was schreiben sollte – weil, das war ja ausgemacht! – aber es mich tatsächlich nicht gfreut. das faktische eben.

ein grund dafür ist, wie wir ja bei unserem spätsommerlichen weingartenspaziergang samt rosé prosecco festgestellt haben, dass es für unsereins einfach zaach und mühsam ist, über längst vergangene dinge zu schwadronieren. was sich in der post-urlaubs-euphorie als nicht enden wollender quell inspirierender geschichten & geheimtipps sowie kosmopolitischer kalauer & anthropologischer analyen anfühlt, ist monate später nur mehr… fad.

und wenn man das feststellt, noch in der „was man anfängt, muss man gefälligst auch fertig machen!!“ schleife festhängt, den task des nächsten blogposts von woche zu woche schiebt, man sich windet und das schlechte gewissen sich anhäuft, ABER es sich ja tatsächlich um ein hobby, einen freizeitspaß, ein privatprojekt handelt, dürfen wir lesterschweinisch auch mal sagen:

einen-scheiss-muss-ich

ja, ich hab mir den scheiß sogar gold gerahmt.

so.

und dann das mit der aufmerksamkeit.

der arme xyz (aus anonymitätsgründen ganz anonymisiert) ist jetzt wieder single, und bei seinem sehr netten geburtstagsfest, bei dem ich kürzlich alle lesterschweinischen grill-spezialitäten aus dem ärmel gezaubert habe (zitat: „königin der marinaden!“ – das kompliment gilt dann folglich dir), hat er sein größtes learning aus der liebes-misere gezogen: dass nur das realität wird, was man auch mit energie befüllt. also man kann noch so oft sagen, ich tät aber gern das, oder eigentlich könnte ich ja jenes, oder wenn ich nur zeit hätte, würde ich hmhmhm, oder ja, später dann, werd ich tralala verwirklichen, oder jaaaa 2018 dann, schatz, komm ich mit dir mit aufs burning man, ich würd aber heuer doch lieber hier bleiben und arbeiten, also fahr ruhig schon mal alleine (spoiler: schlechte idee), usw usf. – tatsächlich zum leben kommt nur das, was man priorisiert, wir haben eben alle nur 24h am tag – und der rest, die große kakophonie des konjunktivs, eben nicht.

und das hat mir dann eben ein bisserl dabei geholfen, mich nicht all zu sehr darüber zu grämen, dass der lesterblog 2.0 / „edition travelblog“ irgendwie als rohrkrepierer wieder eingegangen ist. weil so ein projekt beenden ist auch ein bisschen wie schluss machen; einerseits den leserchens gegenüber aber auch so schwesterlich. also natürlich sehen wir uns ja noch (!!!), aber ein gemeinsames projekt, das macht schon auch was spezielles aus, ein gemeinsamer flow. deshalb hat mich wohl seit dem ende des lesterblog 1.0 / „prämierter foodblog“ auch immer wieder der gedanke verfolgt: könnt man nicht weitermachen, mah das war so nett und super, vielleicht irgendwie wieder starten, post-vegan oder nicht, aber irgendwie schon schade, hm naja vielleicht mit reisen? und JETZT haben wir’s wenigstens probiert, und festgestellt, dass halt keine energie hinfließt. soll sein! die hawaiianisch angehauchte huna-philosophie, die ich bei unserem ersten gemeinsamen durchlauf vom weg des künstlers als leitplanken ins stammbuch gemalt habe (no kidding), sagt ja so viel wie: energie folgt aufmerksamkeit, und das wär somit mal wieder bewiesen.

wer jetzt wissen will, woher meine energie gerade hinfließt (achtung, jetzt kommt der teil mit der shameless self promotion), also neben einer freudiger weise erquicklichen erwerbsarbeit, wo ich dzt. 19 rollen energetisiere – ja das heißt echt so, i shit u not – kann sich entweder meine neueste, erst drei tage alte radiosendung anhören, und zwar über einen antikapitalistischen, nonhierarchischen zirkus, das war ein großer spaß, und überhaupt sehr schön – sowohl das interview führen mit so energetisch fokussierten menschen, als auch der besuch der zauberhaften show, und das zusammenschneiden in eine kleine akustische reise.

oder: sich das hier reinziehen (wir lesterschweine finden diese coverband mit den lustigen platikröhren so cool, dass wir selbst ein cover von denen gecovert haben, ha!):

diesen song werd ich nämlich am ende september in einer medley-version selbst zum besten geben, und zwar mit 200 leuten auf 1 bühne. frei nach dem motto: i bims, die solistin, von twäng her! #muahahaha

ah ja, und die frage, die natürlich euch allen unter den fingern brennt: WAS passiert mit den thailand-geschichten? und die antwort lautet: nachdem I. und V. und F. und andere menschen nach tipps gefragt haben, sind auf der thailand-seite einfach verschiedene links zu den themen reise-apps, inlandsmobilität, insel-hopping & co versammelt, heute frisch aktualisiert – vielleicht ergänze ich die auch noch von zeit zu zeit. wer noch weitere fragen hat, gern einfach in den kommentaren stellen. und fertig!

das war’s also jetzt wirklich, so was! ich glaub, das müssen wir diese woche mal mit einem gin rose im automat welt oder beim fett&zucker begießen, wir alten bobo-bloggerinnen… jawoll, schwesterlein!

dein

lesterschwein

<3

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