Über hanna

hüpft, hoppelt, radelt, singt, mampft sich durch's leben, auch wenn's mal zwiebelt.

caponata – ein sizilianischer gaumenschmaus

liebe kati,

weißer bildschirm, schwarze buchstaben, sanfter glockenklang – und aromatische duftschwaden aus der küche… so muss feierabend (einer foodbloggerin). die klangschalen-eso-sounds macht der ommwriter, mein wieder-entdecktes schreib-tool der wahl, das letzte mal geöffnet 2010, haha! und der duft stammt von meinem erstversuch einer sizilianischen caponata, hashtag #mammamia. eine bessere jahreszeit hätte ich mir nicht aussuchen können: die prallen tomaten, feisten melanzani, strammen stangensellerie und am fensterbrett explodierenden basilikum-büsche rufen geradewegs danach, in einem süßsauren gaumenschmaus verwandelt zu werden…

auslöser dafür war vorhin mein erstes privatissimum mit S., ihres zeichens ensemble-mitglied bei all’arrabiata und umtriebige, stets breit lachende und theatralik liebende musikerin. wir haben uns beim blasmusikfest (siehe #humpahumpa!) vor zwei wochen kennengelernt und sofort beschlossen, uns wiederzusehen. konkret war ich gerade vorsingen für ihr nächstes projekt mit zwei chören im herbst: eine tango-messe, die „misatango“ von martín palmeri. nach aufwärmübungen und stimm-umfang-tests (njöm-njöm-njöm und moo-muu-moo und miiiii-au-wuff-wiff-wuff) hieß es: willkommen, soprano! uah, exciting!! choriandoli und coro euro-latinoamericano, ich komme. und als ob das nicht schon alles großartig wäre, wohnt sie erstens nur sage und schreibe 300m von meiner neuen bleibe entfernt und lassen sich zweitens alle tango-termine samt proben und auftritten hervorragend mit der gospel-schedule synchronisieren, also perfettamente.

tangomesse_vocal

nach dem vorsingen bei S. darf ich bei den sopranos der doppelchörigen tango-messe im herbst mitträllern💃 uuu-aaaah, caramba!! 🎵

nachdem ich also die famose frau S. ganz ursprünglich das erste mal über die komödiantische italien-partie all’arrabiata („musica popolana italiana!“) singen sehen durfte – vor nicht weniger als 16 jahren bei einem schulkonzert, das wir als italienisch-klasse organisiert hatten – war mir nach dem wiedersehen unheimlich nach italienischem essen zumute, quasi beim universum für diese wundersame zusammenführung bedanken. weil:

„Essen und Musik. Welch innige Verbindung zwischen einer Tarantella
und einem gut gewürzten Nudelgericht, zwischen Tamburin und Penne
all‘ arrabbiata!

und zwischen tango und sizilien… oder so ;-) denn zack fällt mir ein: beim stewart in der praterstraße gab’s manchmal als mittagsmenü einen großartigen eintopf namens caponata, mit kapern und oliven, wenn der am menüplan stand bin ich fix rübergehupft auf eine große portion. also schnell rezepte gegoogelt und gemüse ausgefasst, dazu ein glaserl kapern – grüne oliven vom türken waren noch im kühlschrank… und los geht’s!

caponata_vegan_lesterschweine

hochsommerliche caponata, wie jeder gute eintopf am tag darauf sogar noch besser!

die geschichte der caponata geht laut artimondo-recherche in etwa so: ursprünglich mit fisch zubereitet haben weniger finanzstarke bevölkerungsgruppen das rezept mit günstigeren melanzani abgewandelt. es gibt zahlreiche regionale variationen, und ein gewitzter konservenhersteller hat dann in den 1870ern eine basis-variante in blech verpackt und über den großen teich verschifft. die sizilianischen auswanderer in the U.S. of A. haben sich über das gustatorische heimatgefühl so gefreut, dass die caponata bald weltweit exportiert wurde.

nachdem es eh zig verschiedene regionale und internationale varianten gibt, und mir die super-originale rezeptur mit geschälten tomaten und sieb und pipapo zu aufwendig war, hier eine lesterschweinische version für faule. bei mir muss knoblauch dazu, das gehört im original nicht rein, aber damit bekommt’s einen leichten turn richtung muckalica, quasi quer über die adria, und das ist super.

caponata, versione pronto

1 melanzani
1 stangensellerie
5-6 tomaten
1 roter paprika
1-2 zwiebeln
3-4 knoblauchzehen
1 kleines glas kapern plus der einlege-essig
1-2 handvoll grüne oliven
tomatenmark
etwas zucker
salz, pfeffer
optional rosmarin, basilikum

  • alles gemüse waschen und würfel bzw. klein schneiden
  • melanzani salzen, rasten lassen, wasser abgießen und würferl abtrocknen
  • zwiebel in reichlich olivenöl anbraten, sellerie mitbraten, melanzani mitbraten, knoblauch pressen und druntermischen. dann tomatenmark dazu, mit etwas zucker karamellisieren. mit weißwein ablöschen.
  • tomaten und paprika dazu, salzen & pfeffern, alles auf mittlerer hitze einkochen, im bedarfsfall mit etwas wasser schön sämig halten. italienische kräuter je nach laune, puristisch ist es ohne, ich hab ein paar zweige rosmarin dazugetan.
  • wenn alle gemüses weich sind (der sellerie kann dauern!), kapern und entkernte, zerkleinerte oliven dazu, sowie von den kapern etwas vom einlegeessig in den eintopf.
  • nach bedarf abschmecken, frischen gehackten basilikum druner und mit basilikumblättern garnieren.

buon appetito!

danke auch nochmal für’s vorbeihupfen heute, schwesterliches check-in #ftw :-)

bis bald & bussi,
hanna

#humpahumpa

liebe kati,

gratulation zur vollendeten pfingstlichen rad-odyssee, quasi radysee, klingt sogar ein bisserl tschechisch – dafür gibt’s von mir für dich & HP eine wunderhübsche, pralle und extrem wohlriechende pfingstrose!

pfingstrose_insta_web

ich hab inzwischen nix anbrennen lassen, gestern 7 stunden (!) mit dem chor beim blasmusikfest am und im wiener rathausplatz verbracht, wirklich lustige gesangskollegInnen anderer chöre kennengelernt, ein paar lieder geschmettert, beim spritzwein-empfang mit dem buagamasta nur ein bisserl rumgegrölt („aiaiaiaiaiajudljudljudlrrrrr… JAWUII!!“ – „ist das afrikanisch?“ – „nein… ich äh… jubel nur.“) und war über die choreographischen künste der gardemusik überrascht (show-exerzieren, it’s a thing), sogar mit leicht selbstironisch angehauchter trommeltruppe, so drumline-style, nette abwechslung zur humpahumpa-abordnung. wobei mir das militaristische ja etwas suspekt ist, aber man darf ja trotzdem professionell-anerkennend mitnicken, wenn jemand sogar die schrittlänge synchron hinkriegt, nachdem man selbst bereits vier semester lang mitfiebert ob wohl alle 70 chorkollegas den rechts-links-schritt halbwegs rhythmisch mitmachen und am schluss von dem einen lied die linke hand beim letzten takt da oben…? naja egal, hauptsache es macht spaß ;-)

weil so viel bespaßung auch hungrig macht, war eine abordnung gospelgrrrls den ring entlang zu fuß auf nahrungssuche – dabei sind wir im yamm gelandet. das gibt’s ja echt schon lang, aber ich war trotzdem noch nie dort. ein perfekter anlass für einen späten lokaltest!

yamm_restaurant_vegan_test

extrem fancy buffet, etwas überfordertes service, preislich naja, geschmacklich zwischen eh nett und sehr leiwand: das yamm.

das yamm will anscheinend der 1-bezirk-lage gerecht werden und daher darf man auch nicht gleich zum buffet (wie beim ginko oder mangolds, zB), sondern man muss sich erst hinsetzen, bekommt eine chip-karte serviert, bestellt getränke und DANN darf man essen fassen. das buffet ist echt sehr bunt und reichhaltig, 100g kosten 2,50, meine obige portion mit einem knödel und ein paar kostproben-salaten kam daher auf 9 EUR. wobei achtung, der knödel war gar nicht vegan, da bin ich aber erst danach draufgekommen – da ist ei drin. ich werd den yamm-köchen noch den link von unseren super vleischknödeln schicken, weil der lesterschweinische erdäpfelteig ist zigfach flaumiger als diese sehr dichte angelegenheit mit fake-grammeln drin. der grüne spargelsalat war ziemlich hart und das bratgemüse fad, dafür das sauerkraut super, der marillen-sellerie-rosinen salat zum reinlegen, die curry-kartoffel überraschend knusprig und auch auch das zwetschkenchutney sehr nice. wirklich bombe dafür der schoko-muffin mit kardamom und kirsch-füllung, samt himbeer-glasur und säuerlichen berberitzen oben drauf. oh yeah baby!

was gibt’s noch zu erzählen? ahja, bei meinem lieblings-asialokal auf der praterstraße war ich schon (!) wieder, diesmal hitzetechnisch statt scharfem curry eine „veggie roll“, quasi großes maki gefüllt mit süßkartoffel / avocado / gurke / salat, dazu mango-soße… wow, ur gut. das geliebte tofu satay hab ich daheim dann versucht nachzubauen, wurde aber nix – ich hatte aber auch keine kokosmilch daheim und wenn man als ersatz creamed coconut einrührt und dann noch 2 EL erdnussbutter wird das ganze etwas zuuu rich. another try, another time.

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veggie-rolle mit süßkartoffel-avocado-gurke-salat drin, dazu mango-soße. ur sommerlich, sehr super!

apropos zu rich, morgen geht’s nach zürich (haha!), ein seminardings hosten, und dann ab in die arbeitstechnisch entschleunigte sommerzeit. heut kam auch endlich mein zelt retour, die festivalsaison kann also beginnen! bis dahin freu ich mich schon auf unser wiedersehen & blog-treffen, und wünsch dir und allen drüben in der leopoldstadt einen guten schul-endspurt!

bussi,
hanna

meidlinger marctstandl und marktstandl

liebes leopoldischwein,

„hurra!“, ruft die junge dame im marctstandl, als ich heute um kurz vor 10 uhr durch die tür stolpere. sie hatte nämlich nur wenige minuten zuvor eine bestellung ans universum gesendet, damit hoffentlich bald kunden zu marc kämen…

nach so einer begrüßung bleibe ich natürlich, denn V. und ich haben uns spontan für ein aller-allerletztes verabschiedungsfrühstück verabredet, bevor er nun endlich – mit ca. 6 wochen verspätung – auf seinen mehrmonatigen klettertrip mit dem gelben postbus „helga“ quer durch europa aufbricht. weil eben ziemlich spontan hatten wir keinen plan, wohin – laut populären frühstückstestplattformen sind natürlich 1020, 1070 und co dicht an dicht brunchbevölkert, während meidling ein beinahe weißer fleck auf der landkarte ist. wobei der meidlinger markt ja, wie ich heute feststellen konnte, doch schon eine gewisse boboisierung aufweist: vom eh schon bekannten milchbart („meidling, oida!“) über die zwei vom markt und anna („espace café“, whatever that means…) bis zu den dönerbuden, die „PROMOTION: BROT GEFÜLLT VEGAN!“ anpreisen… also keine ausreden, da gibt’s ordentlich test- und erkundungspotential!

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meidlinger marctstandl mit soja-mandel-latte und frühstück „veganer mundl“

zurück im marctstandl, eine mischung aus café, bioladen und hipster-schuppen mit bunt gewürfelten möbeln und paletten-theke, hinter der eingangstür klemmen sogar surfbrett und skateboard, bekomme ich schnurstracks einen soy latte serviert – ohne schaum, aber dafür mit perfektem kaffee-milch-verhältnis. V. kann sich bei all den milchvarianten nicht entscheiden („soja, mandel, hafer, reis oder kuh – alles ist möglich, solange du nur nicht NORMALE MILCH sagst…“) und lässt sich überraschen. die ziemlich starke melange mit hübsch schaum wird von uns beiden beim milchquizduell als reismilch eingeordnet, war dann aber ungezuckerte soja-mandel. wos ois gibt! mittlerweile ist es 10:30 uhr, der laden ist gut gefüllt, sogar am kleinen sofa unter dem getreideregal schlürfen zwei damen ihren curcuma latte. die universalbestellung hat also geklappt, und unsere bestellung, der „vegane mundl“, landet duftend am tisch: kichererbsen-speis, gemüsesticks, pikante und süße aufstriche, margarine, frisch gebackenes weiß- und vollkornbrot, alles mit viel liebe angerichtet. die speis war überraschend fluffig, erinnerte mehr an geröstete knödel als an eier, war aber ein bisschen zu salzig, trotzdem alles in allem eine feine kombi.

nach der test-experience beschließe ich spontan, für die morgige große donauinsel-grillerei von R. & M. gleich noch gemüse auszufassen. denn am oberen ende des marktes gibt es jede menge standl, die die ganze woche gemüse, obst, pflanzen, öle und co feilbieten, aus dem burgenland und der steiermark oder von wiener gärtnern („der broccoli is echt inland, obwohl foliert! das ist nix ausländisches, die müssen des nur jetzt so mochn!“). oida, jetzt bin ich echt in meidling gelandet: beim ersten stand erklärt der fesche gemüsetandler mit sidecut einer stammkundin, dass er im august eine woche lang nicht am markt sein wird – „wegen der hochzeit!“. wessen hochzeit, fragt sie? „na meine!“ – „dann bring ma gfälligst a tortn mit!“. beim nächsten standl werden die fettesten melanzani des planeten verhökert, 700g das stück, und beim übernächsten beschimpft die tandlerin gleich mal ein älteres ehepaar, dass sie gefälligst ihre nasen nicht in die marillen stecken sollen, ob sie leicht nicht wüssten dass man bei den ersten marillen des jahres sowieso nur was riecht, wenn man sie aufbricht?!?! also sollen’s das bleiben lassen, ist ja grauslich. die nächste kundin erzählt, warum sie – wie bereits ihre mutter – schon ewig stammkundin ist: beste qualität, das gustieren unter den vielen frischen sachen, immer was zum tratschen und meidling halt „kein vergleich“ zum meislmarkt, wo sie eigentlich näher wohnen würde. überhaupt senke ich an diesem freitag vormittag den altersschnitt unter der kundschaft um ein paar dekaden, und jede/r erklärt mir bereitwillig, warum dieser stand oder jene kirschen besser oder überhaupt das beste seien. auch graumelierte herren mit kariertem einkaufswagerl schlängeln sich freundlich an meinem schiefen radl vorbei, niemand grantelt, alle haben zeit und flanieren und plaudern und feilschen („hean’s, EIN kilo spargel, hob i gsogt!“ – „owa von gestern hätt ich no an, der ist tip top, da moch i eana an supa preis, 15 euro?“ – „na geben’s her, moch i hoit a suppn…“). am samstag spielt sich hier wahrscheinlich die post ab, aber so ist das ziemlich entschleunigt, so zumindest mein heutiger, erster, rosarotebrillenmäßiger eindruck.

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meidlinger marktstandl mit sommergemüse und fetter beute

alles in allem knapp über 20 EUR lasse ich an drei verschiedenen standln für eine riesenmelanzani, eine gelbe zucchini, zwei grüne, eine gurke, ein halbes kilo aroma-tomaten, ein viertel kilo fisolen, eine tasse erdbeeren und eine tüte kirschen (hach, papiertüten! HACH, KIRSCHEN!!). erst beim zurückgehen ist mir aufgefallen dass die preise bei den fixen gemüse-standln auf der westseite des marktes natürlich günstiger sind, aber keine ahnung was da wo inland oder nicht oder vielleicht doch bio oder sonst was ist. da werd ich einfach noch ein paar rechercherunden drehen ;-)

unten an der niederhofstraße gibt’s dann noch mehr café latte, flohmarkt, gartenpflanzen und zeug, aber ich bin eh voll bepackt und bargeld ist auch aus, also heimwärts und geile grillmarinaden vorbereiten!

fazit: ja natürlich vermisse ich die leopoldstadt, nach ca. 8 jahren hatte ich im grätzel einfach schon ein dichtes netz an wegen, orten und bezugspunkten. aber heute habe ich wieder festgestellt, wie gerne ich etwas neues entdecke, die „hood“ auschecke, mich immer wieder über die vielen facetten wiens amüsiere. dank dir & HP, dem AO, frau G., F. & family, spielerunde chlebström, prater, guterstoff (heute paaaarty), sperlhof, fluc, der neuentdeckten, extrem superen thai-vietnam kitchen auf der praterstraße (tofu satay!!) und und und bin ich natürlich weiterhin regelmäßig in 1020 anzutreffen – aber wenn du trotzdem mal lust hast, mit mir am meidlinger markt ein weiteres standl auszuchecken… die zeche geht auf mich ;-)

dein
meidlingschwein

die manischen norveganerinnen

liebe kati,

vegan mania und norwegen, wie passt das zusammen? ungefähr so gut wie dein hippes tonic’n’espresso (uuuaaaah!!), oder unsere schwesterblögliche arbeitsaufteilung: du sportelst, radelst, schwimmst & schlürfst fruchtdrinks an der frischen luft, während ich mich bei 30°+ durch urbane messeveranstaltungen fresse und halbliterweise sommerspritzer inhaliere… zwecks dem re-hydriiieren, ehschowissen!

der heimat-urlaubende A. und ich sind nämlich kürzlich spontan bei der vegan mania reingestolpert, die voriges wochenende – aaaaalle jahre wiiiieder, wie zB 2013 – an der ecke mahü und mq über die bühne gegangen ist. wobei, was heißt da ecke: die gesamte ring-wendende längsseite des mq entlang haben sich die standl eng aneinandergereiht, von thermomix und tierrechtsaktivismus über kosmetik, öko-fashion, hanfzeug, seifen, holz-sonnenbrillen, planentaschen, schmuck und weiß der geier bis zu, natürlich, diverser fresserei. uff, überforderung!

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vegan is the (nicht mehr ganz neue) black! erdnussbutter- und schoko-cupcake, die fress-selektion am nachbarstisch, noch mehr schwarze tshirts und „rawito“ cashew-eis.

ich hab erstmal bei einem abverkaufs-standl von gary mash zwei schwarze, langärmlige (der nächste winter kommt bestimmt!) tshirts erstanden – aus modal, so buchenholz-fasern, echt smooth und leiwand. was aber natürlich nicht heißt, dass ich unserem T. vom guterstoff untreu werde, im gegenteil, am freitag werden die 10 jahre fairtrade-öko-dealerei SOWIE 70 jahre erklärung der menschenrechte gefeiert, aber jawollo, kommet alle herbei!! – denn T.’s bambus-shörts sind im sommer sowieso das einzig wahre… ja und dann hab ich noch ein schickes jackerl aus westafrikanischem wachsprint-stoff vom sympathisch-hippen label joadre geshoppt, einem ethischen kollektiv aus nigeria die sich gegen menschenhandel einsetzen. der hervorragende style-berater A. hat sich für das schwarz-weiße bolero eingesetzt, also muss es wohl gut sein!

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kommet und feiert eine gute party mit gutem stoff und guten menschenrechten!

dann haben wir von der shopping- in die gastro-meile gewechselt. eigentlich hätt ich ja mega-gern den jackfruit-burger ausprobiert, aber bei diesem hippen foodtruck gab’s eine mega-schlange, und für’s anstellen bin ich natürlich viel zu faul. für chili sin carne, frittiertes oder einen „samoserteller“ war’s mir zu heiß (nur ned mosern!), und tiefkühlkost am messestand ist auch irgendwie unsexy. dann sind mich sommerrollen angehupft, die haben wir gemeinsam mit gemüse-wan-tan teigtaschen probiert. leider beides nicht sehr frisch und ein bisschen pampig (deine DIY-sommerrollen sowie auch vor allem deine hoisin-bohnen-soße oder die super satay-sache ist da um welten besser, voll!). also bin ich schnurstracks zur dessert-verkostung übergegangen und hab mich durch die süßjank-variationen gekostet.

und auch hier gilt: tschechien rules! denn das raw-ice „rawito“, auf cashew-basis von ein paar tschechischen rawfood-freunden selber hergestellt, ist mit 3 EUR pro portion halbwegs leistbar und die erdnuss-variante im schokomantel echt sehr cremig. schaut übrigens aus wie ein nogger, siehe foto oben! UND der echt extrem hübsch dekorierte orange-schoko-muffin von „nebeské dortícky“, einer bäckerei in brno, hat überhaupt nur 2,50 EUR gekostet – der riesen-erdnuss-cupcake von der „easy going bakery“ in 1070 dafür gleich 5 EUR. geschmacklich hatten beide sehr fluffige grundteige, der wiener cupcake war sogar mit flüssigem karamell-kern ausgestattet, aber die creme war in beiden fällen zu schwer und viel zu zuckrig, so richtig mit zähneknirsch. schnell mit einem großen iced latte runtergespült, prost!

veganmania2018h.jpg

samosern, etwas unspannende wan-tan und sommerrollen, frischer veganer himbeer-cheesecake und meine wenigkeit im neuen joadre-jackerl beim schoko-cupcake vernichten!

apropos tschechien… hier kommt noch der versprochene skandinavische hint: die liebe S. hat nämlich gestern beim spieleabend erzählt, dass sie sich ein buch bestellt hat namens „viva la vagina!“, das nach dem vorbild von „darm mit charme“ die weiblichen geschlechtsorgane beleuchtet. und wer hat’s geschrieben? norveganierinnen!! vor lauter v-wörtern sind S. nämlich die w’s durcheinandergepurzelt ;-) als bloggendes oder sonst wie publizierendes volk macht man sich gerne unbeliebt, indem man zu jedem versprecher, patzer oder sonstiger situationskomik „hahahahaha… haha! äh… und darf ich das für den nächsten blog verwenden?!“ ruft. also, S., hiermit wären deine norveganvaginalen autorinnen vervurstet!

auch sonst war noch ur viel los, vom fantastischen 5khd-konzert im unklimatisierten porgy (shaken! schwitzen! noch mehr sommerspritzer!) über den jetzt schon legendären österreich-rundtrip mit meinen kanadischen buddies bis zu diversen wilden möbellogistischen geschichten aus meidling, oida oder krassen eiskrapfen… aber das ist jetzt vurst, ich erzähl dir das lieber am freitag bei der gutenparty, und blogge wenn es wieder was norveganes zu erzählen gibt ;-)

bussi,
dein lesterschwein

bildungsauftrag

liebes lesterschwein,

chips und schoko?! immer her damit!!!!

denn zwischen all dem gesunden saft und frischen spargel und frechen rüben gab’s auch bei mir in letzter zeit, also besonders nach ostern, auch einiges an… junkfood. oder wie G. letztens meinte: es weiß ja eh quasi jede/r, wie gesund essen funktioniert, aber niemand tut es. oder so.

weil ich auch weiß, dass mir vollkorn und wenig zucker gut tut, ich aber regelmäßig drauf schei***, hab ich stets eine supergute ausrede, wenn ich mal wieder daneben hau (war unterwegs! war am verhungern! war… äh… faul!), das fängt an mit „wir nehmen zu den falafeln noch tomaten, die sind gesund!“ und endet bei „in dem muffin ist kirschmarmelade. also obst.“ außerdem, voll blöd, mittlerweile gibt’s echt fast überall irgendwas veganes, und besonders in der abteilung „vegans can be fatties, too…“, und das muss ich dann immer gleich testen, für den BLOG natürlich, hab doch einen bildungs- und recherche- und berichterstattungs- und überhaupt, AUFTRAG!

also bitte, nix bleibt geheim, volle transparenz, und auf geht’s:

junkfood_vegan

hochnotwendige rechercheübungen in sachen fett & zucker.

  • pizza: das war die einweihungsgabe von R., vegane dinkel-spinat-pizza von basic. ich bin ja echt kein fan von fake-käse, auch in dem fall war der mir ein bisschen zu platikartik, aber der teig war knusprig und die convenience, in einer wohnung ohne jegliche küchengeräte oder möbel sowas ins rohr zu schieben und am boden picknickend trotzdem was warmes abendzuessen war halt nice.
  • bällchen des grau(s)ens: der schwedische möbelhändler mit unsäglichen zustellterminen hat jetzt die köttbullar auf pflanzlich im menü. leider voll zum vergessen: pampige dinger mit mais und so, die aussehen wie babykost, dazu zerkochter reis mit broccoli (why?!) und noch mehr zerkochtes pseudo-ratatouille mit wassersoße drumrum. again: WHY?!
  • schräge schoko: in salzburg bin ich bei le crobag eingefallen, die haben jetzt einen veganen schokomuffin im programm. der teig ist ok, drin ist eine komische kirschfülle und oben drauf sehr schräge, äußerst trockene streuselsachen. gesamteindruck nicht so berauschend, dafür megasüß, und das wollt ich ja schließlich.
  • zug-jause: am weg von bad gastein in die steiermark haben der herr A.&O. beim spar auf die klassische jausen-variante oriental mit hummus, tomaten und falafel zurückgegriffen. überraschenderweise sind die neni-falafel echt sehr sehr trocken. schade eigentlich.
  • EIS EIS BABY: beim spontan-überfall auf G. haben wir die lange schlange beim veganista links liegen gelassen um am schwedenplatz… wieder in einer langen schlange zu landen. aber siehe da: es gibt neben dem großen getümmel einen neben-schauplatz: die vegane theke, neben den eistorten. da steht eine eigene verkäuferin, es ist viel weniger los und man kommt gleich dran. leider waren alle frischen eissorten schon aus (bis auf banana, bäh), G. hat sich die letzten erdbeer-reste zusammenkratzen lassen und ich hab den vorgefüllten becher haselnuss-kakao probiert. beides gut, erdbeer sogar sehr gut!
  • cornetto: gibt’s jetzt in der classico-version mit vanille auch vegan. leider nicht so lecker, finde ich – etwas soja-lastig und wirklich fettig. aber der wille zählt für’s werk, und die schoko unten drin im letzten spitz vom stanitzl ist ja sowieso das beste an einem cornetto.

zu meiner verteidigung hier noch der beweis, dass wir uns tatsächlich zwischen all der völlerei wien – salzburg – steiermark – wien tatsächlich auf die poserhöhe raufgewuzelt haben, dank regenvorhersage mit herrlich wenig menschen, und bis auf ein paar tropferl sind wir auch trockenen fußes hoch- und wieder runter gekommen. ob dann sonnendeck mit panoramablick, holladiriduliöh! (oder man macht einfach mal die augen zu, auch sehr angenehm.)

poserhoehe

„ja wieder klar, dass die hanna auf die POSERhöhe muss!“, so R. auf facebook… wenn der wüsste ;-)

dass ich da oben einen kaiserschmarrn vergenusszwergelt habe und gestern am hellichten tag bei der aida auf ein abartiges cremeschnitten-eis (!!) eingefallen bin, lassen wir jetzt mal einfach untern tisch fallen ;-) apropos berg, da fällt mir ein, nur mehr 3 wochen bis zu unserer kati-geburtstags-geschwister-wandersause, ich freu mich schon ur!

bergfexige bussis,
hanna

eine runde rübe

liebe kati,

ich bin jetzt ein saftladen. der V. hat nämlich seinen ganzen hausstand aufgelöst, bevor er für ein halbes jahr auf kletterreise durch europa tingelt, und nachdem wir kulinarisch einander sehr verbunden sind, hat er mit seinem neuen knallgelben reise-postbus ein dörrgerät und einen entsafter zu mir geliefert. somit kann ich an deinem runden rettich gleich anschließen, meine rüben waren auch schon halbweich und eine leicht angeschimmelt, also höchste zeit, sie zu versuppen… äh… saften!

gleich vorweg: das ist ein bisserl zeitaufwendiger als gedacht, war aber auch mein erstes mal, da gab’s ein paar anlaufherausforderungen. außerdem hab ich heut eh den ganzen tag zuhause auf eine möbellieferung wartend verbracht (liefertermin: 8-17h), um beim anruf im kundenservice um 17:30h zu erfahren dass das nur ein „AB“-zeitpunkt ist, dann hab ich auf nachfrage einen anderen tracking-code erhalten und da steht, das paket kommt eh erst nächste woche. na… eh wurscht. viel zeit zum saft machen jedenfalls!

ich hatte weder rezept noch bedienungsanleitung, nur so ein ulkiges aldi-video, hab zu den foodcoop-rüben einen sack karotten gekauft und noch einen grünen apfel gefunden. V. hat noch geraten, die rüben zu schälen, aber vorkochen oder so braucht man nix. also los:

lesterschweine_entsafter

was macht man in einer neuen küche als erstes? ROTE RÜBEN SAFT, harrharrharr!!!

was dann geschah:

  • das fotogen vollgepferchte einschubloch oben ist gleich mal verstopft, die rüben haben sich mit den karotten verkeilt. also: nur nach und nach reinstopfen.
  • die ganzen rüben waren selbst auf der „HI“-stufe harter toback für den motor, beim „mit sanftem druck“ ausüben hat die maschin mal aufgejault. ich hab sie dann geviertelt und die karotten auch sicherheitshalber klein geschnitten, das geht dann besser.
  • die äpfel gehen ratzfatz, aber die kerne prasseln unschön, hab die letzten viertel entkerngehäust reingegeben.
  • das ding hält super dicht, die sauerei am letzten bild war natürlich, wie immer, ein fotounfall beim einhändigen rumhudeln mit dem handy in der hand. trotzdem sind dann halt die ganzen plastikteile an sich mega-eingesaut. macht nur spaß wenn man einen geschirrspüler hat, der die endsäuberung übernimmt (hab ich ja jetzt, hahaha!)
  • es bleibt halt schon sehr viel trester übrig, „pressrückstände“, also pflanzengewebe. all die schönen ballaststoffe! kann man damit noch was machen?!?!
  • ja und der saft. der war ur lecker!! ich hab zufällig ein echt feines mischverhältnis erwischt, die rüben waren nicht zu präsent, die karotte hat sich schön reingeschmeichelt und der apfel hats aufgefrischt.
  • ca. 1 kg gemüse = ca. 450ml saft

das vampirsaft-„rezept“

5 kleine rote rüben
4 karotten
1 apfel

  • alles waschen, schälen, kleinschneiden, entkernen, entsaften und…
  • trinken! ;-)

trotzdem frag ich mich halt, ob sich das so auszahlt, vor allem mit gekauften gemüse (also die supermarkt-karotten heute waren ja ein notfall-plan) – sowohl zeitlich mit einkauf, aufbereitung, saftung und säuberung – als auch monetär. eigentlich ist das dann cool wenn man A) die volle gemüse-schwemme zB von einem eigenen garten oder einer ökoparzelle hat oder B) viel gemüse aus einem sommerlich prallen CSA-ernteanteil kriegt oder C) eine foodcoop mit günstigem, gutem gemüse in der nähe hat. weil jetzt zum entsaften kiloweise rüben, karotten, äpfel und co aus 1020 nach 1120 zu karren ist halt ein bisserl… umständlich. aber zumindest ist das gerät mal getestet und neuen saftkreationen steht prinzipiell nix im wege.

aber weil saft aber nicht alles ist, hab ich die küche anfang der woche mit dem A.&O. eingeweiht mit grünem spargel an erdbeere (leckerlecker), und heute mit einer schön deftigen moussaka, zimt war zwar aus aber ich hab den tofu mit steak-gewürz gepimpt, hat auch voll gepfiffen.

apropos spargel: der kommt ja in allen farben inkl. purpur (<3) in unsere foodcoop aus dem hause kleedorfer, und als ich gestern bei J. & H. auf besuch war, babybauch schauen, steht 2 gehminuten vom haus bei denen im dorf ein kleedorfer-schild!! sind die quasi dorf-nachbarn, ur lustig. also nächstes mal vielleicht gleich mit einer speisereise verbinden…

lesterschweine_ranch

lecker grillen, dann unterm marillenbaum chillen, später holler-sammeln auf wald & wiese, violette erdäpfel eingraben und dazwischen baby- bzw. food-bauch streicheln. so muss feiertag!

das mit der land-sehnsucht von euch kann ich nämlich voll verstehen, ich lebe die in der schönen jahreszeit mit freundes- und familienbesuchen aus, und erfreu mich an dortigen gartenliegen und hängematten ;-) zum beispiel ab morgen im donaugarten!

bussi & bis bald,
hanna mit dem foodbabybauch

wurst, wurst oder wurst?

liebe kati,

während du mit HP die un-tiefen der campingplatz-seele erradelt hast, war ich mit dem gospelchor kreuz und quer durch OÖ unterwegs. eine mini-tournee, quasi… witzig, aufregend, anstrengend! freitag linz, samstag braunau – anfang april waren wir ja schon in wien & strasshof. einerseits sehr intensiv weil natürlich umfassende logistik, strenger zeitplan (check-check-soundcheck), lange abende (unser aktuelles repertoire mit 5 künstler-portraits, solos, duos, trios, dem kinder-sing-projekt oder auch mal einem gast-chor dauert so ca. 3 stunden mit pause), auf-/ab-/umschminken, last-minute-bügel-sessions sowie büroklammer-reißverschluss-hacks & co, dazwischen palavern mit konzertgästen wie der linz-crew S. & R., dann noch technik-abbau, mit dem bus durch die nacht und irgendwo in ein bett fallen – dafür tags darauf mitten in der herrlichsten landschaft aufwachen! ich weiß zwar noch immer nicht wo genau wir da waren, aber ich war am freien vormittag zwei stunden auf wald & wiese unterwegs, hab blühende bäume und wiesen instagrammisiert und mich der sommersonne erfreut. also, land und so – an solchen tagen versteh ich das dann schon warum es einen in die einöde zieht, spießig hin oder her, schee is scho!

chor_tour_ooe

irgendwo in OÖ: grüne wiesen, blühende bäume, prächtigstes wetter sowie ein päuschen in aschach an der donau.

dann ging’s mit basssänger W. gen westen, unterwegs lunch-stopp im herrlichen aschach an der donau (very spitz-mäßig!), wieder tollste frühlings-landschaft, nach dem soundcheck im VAZ braunau ein abstecher zu fuß über den inn nach deutschland (ja, das geht, war mir gar nicht bewusst wie grenznah das liegt) und sogar noch ein eis.

auch kulinarisch ist so eine tour nämlich ein spannendes erlebnis, ich bin ja meist basis-selbstversorgt mit einer handvoll müsliriegeln und obst, in linz hatten wir vor dem konzert eine runde pasta, und guad is. in braunau dann gab’s eine jause mit wurstsemmerl, gefolgt vom abendmenü: suppe mit wurst, danach wurstalat oder nudelsalat mit wurst! hahahaha… ich hab echt tränen gelacht. die frau, die uns das vorbereitet hat, war total nett und alle irrsinnig bemüht und der kuchen danach war bombe, aber pflanzen essen ist anscheinend dort noch nicht so das ding. wozu gemüse, wenn man wurst haben kann? ich hab mich dann mit mais-chips und dem gemüseaufstrich vom penny neben dem VAZ über den abend gerettet, auch nicht tragisch. bei der nächsten tour vielleicht doch als backup ein glaserl tofuspeis, von dir inspiriert.

auf der gemüsefront hat heute A., der grad auf heimatbesuch ist, sich vom vegan-for-fit schinken inspirieren lassen und an gefülltem probiert. wurde ein feiner erstversuch, wenn auch etwas zu gut gemeint mit dem mandelmus ;-) außerdem doppelte portion weil am segelschiff standardmäßig für 13 leute gekocht wird, daher sind die portionen in den ersten tagen der heimatlichen küche oft ziemlich überdimensioniert für 2 personen… ;-) jedenfalls hier das rezept dazu, freestyle vom herrn O.:

lesterschweine_vegan_zucchinigefuellt

gefüllte zucchini & melanzani, mit richtig viel mandelmus getoppt.

gefüllte zucchini und/oder melanzani

2 zucchini
1 melanzani
anderes gemüse zB 1 karotte, 1 fenchel, 1 frühlingszwiebel oä
1 kl. zwiebel, 2 zehen knoblauch
1/2-1 tasse cous cous
1/2l tomaten passiert
1-2 EL tomatenmark
1 schuss weisswein
rosmarin, salbei, italienische kräuter
salz, pfeffer

  • zucchini und/oder melanzani halbieren und aushöhlen, fruchtfleisch klein schneiden, zwiebel & knoblauch schälen und fein hacken. karotten und fenchel auch fein schneiden. couscous in heißer gemüsebrühe aufquellen lassen.
  • zwiebel in olivenöl anrösten, gemüse dazu, knoblauch kurz mitrösten. tomatenmark darunter rühren, kurz anbraten, mit weißwein ablöschen.
  • gemüse mit couscous vermischen, in die ausgehöhlten hälften füllen. passierte tomaten mit knoblauch und gewürzen vermischen und in eine feuerfeste form gebe, die gefüllten hälften reinlegen. ein bisschen mandelmus darauf verteilen.
  • alles für ca. 30-45 min. im backrohr bei 180°C garen.

ach ja, und um die konzertgeschichten abzuschließen: eine polizeikontrolle gab’s dann auch noch, so kurz nach der abfahrt aus braunau um ca. 23h – die junge frau cop wollte erst wissen, wohin wir fahren („wien!“ – „wos woit’sn do??“) und ob wir echt ein chor sind?! die haben wir dann dermaßen niedergegrölt dass sie uns freiwillig gleich weiterfahren gelassen hat ;-) (applaus gab’s auch.)

hallelu!

bis bald,
dein hannalein