Über kati

ist oft hungrig und wundert sich in der fremde, vor allem über sich.

wer’s glaubt…

liebe hanna,

es gibt ja solche und solche phasen im bezug auf’s essen und hab grad eher eine solche. soll heißen: obwohl wir foodbloggerinnen uns ja eigentlich bevorzugt mit wahnsinnig gesunden, wohlschmeckenden und fotogenen dingen ernähren sollten, hab ich grad (ich trau’s mich fast nicht zu schreiben) eher so eine junkphase. ich ernähr mich von literweise sojalatte (wie du gestern gemerkt hast verputz ich da zwei humpen wie nix), kiloweise schokolade und chips.

diy chips

kürzlich waren wir bei der schwägerin auf besuch und wie wir wieder in wien waren hat hans-peter einen sack erdiger knollen aus dem koffer gezaubert. „du“, hat er gesagt „die oberösterreicher hatten süßkartoffeln im biokistl, aber die können damit nix anfangen.“ wir natürlich erstmal auch nix, drum haben wir sie in alter rettichtradition erst mal zwei wochen im kühlschrank rasten lassen. aber dann hab ich mich doch erbarmt weil, hej! auch wir haben einen dörrapparat, da kann ich doch lecker chips draus machen. also hurtig süßkartoffelchips gegoogelt und herausgefunden, die soll man schnippeln, dann in wasser einlegen, damit ein teil der stärke rausgelöst wird, dann trocknen, dann dörren. na gut, klingt machbar.
ich also die runzligen knollen geschält, und nein mir ist nichts aufgefallen. dann durch die küchenmaschine gejagt, nein, mir ist noch immer nichts aufgefallen. und dann in einem riesen bottich wasser eingelegt.

und erst dann hab ich mich gefragt, warum die süsskartoffeln eigentlich so blass sind. die form – auch ein stück weit ungewöhnlich. und bei näherer betrachtung musste ich dann schon sagen: diese süsskartoffeln schauen mir verdammt nach topinambur aus. unnötig zu erwähnen, dass die praktisch keine stärke haben und ich völlig sinnloser weise gefühlte tausend scheiben topinambur abgetrocknet hab.

aber das wirklich interessante ist im nachhinein, dass ich, in meiner verdattertheit, das süßkartoffelprogramm weiter durchgezogen hab, bis zum bitteren ende.

wie topinamburchips gehen weiß ich jetzt auf jeden fall nicht, aber ich vermute es ist eine gute idee sie zu frittieren oder wenigstens bei einer halbwegs vernünftigen temperatur (ich schätz mal so grünkohlmäßig bei 150 grad), mit etwas öl und salz in den ofen zu schieben.

eine völlig blöde idee ist es, sie stunden lang bei 65 grad zu dörren. das wird dann etwas, für kulinarisch schlichte gemüter. aber vielleicht eignen sie sich ja als raumdeko. schauen nett aus, irgendwie wie schneeflocken. vielleicht streu ich sie demnächst in der foodcoop aus. sorgt sicher für stimmung.

topinamburchips_3.jpg

alles liebe, dein lesterschwein

p.s. was ich natürlich noch immer nicht weiß ist, ob es hp süßkartoffeln nicht von topinambur unterscheiden kann, oder seine schwester. aber: eh wurscht, ich kann es ja schließlich auch nicht :-)

eine runde rettich

liebe hanna,

eigentlich ist der schwarze rettich ja eine runde sache. und nachdem hp und ich jetzt schon einige jährchen mit der foodcoop verbunden sind, haben wir schon lang, zumindest theoretisch, leichten zugang zu diesen seltsamen kleinen bällchen. aber wie das so ist in beziehungen, manchmal etabliert sich das eine oder andere seltsame muster. in unserem fall haben wir eine, sagen wir mal, durchwachsene beziehung zum rettich. unser muster schaut so aus. ich mag den rettich eigentlich ganz gern, bestell ihn aber nie. irgendwie fällt mir vorher immer etwas anderes ein. und außerdem bin ich im grunde der überzeugung, dass es mir nicht schmeckt. ich bin dann immer ganz überrascht, dass er ja doch ganz gut ist. und hp ist der überzeugung er mag den rettich. er bestellt ihn also recht häufig, verwendet ihn dann aber nicht. das führt dazu, dass der rettich dann wochenlang im kühlschrank rumgammelt. zum glück hält er ja lang. aber wir warten auf jeden fall bis er ganz eingeschrumpelt ist, zum teil sogar bis der erste schimmel kommt, und dann, kurz bevor wir denken, verdammt, jetzt müssen wir in bald wegschmeissen, machen wir noch schnell etwas daraus. um dann überrascht zu sein, dass er eh gut schmeckt. und in dem wissen, dass er, etwas früher verarbeitet nicht so ein zacher hund wäre und wahrscheinlich noch besser schmecken würde. das hindert uns aber nicht daran beim nächsten mal das spiel wieder von vorne zu spielen. drum verblogg ich jetzt, endlich, endlich, zwei rezepte mit schwarzem rettich, denn ich hab die leise hoffnung, wenn es im blog steht, dann findet es auch häufiger statt, zumindest bei mir. und noch dazu sind beide rezepte watscheneinfach.

rettichsalat

rettichsalat

1-2 knollen rettich
1-2 karotten
1 apfel
birnen- oder apfelbalsam
kürbeiskernöl
ev. geröstete samen, nüsse, …

gemüse schälen, gemüse und apfel reiben, mit essig und öl, und natürlich salz und pfeffer abschmecken, ev. nüsse hacken und rösten bzw. samen rösten (z.B. sonnenblumenkerne), und auch rüber geben. und das wars. ich geb zu, alten rettich zu reiben ist kein großer spaß. ich hab aber von der schwiemu ihre alte küchenmaschine vermacht bekommen, und das teil, trotz seiner 35 jahre am buckel, reibt tadellos, und zwar alles.

erdäpfel-rettich-suppe

erdapfelrettichsuppe

2 zwiebeln
1/2 kg erdäpfel
1/4 kg rettich
gemüsebrühe
1/8 weißwein
muskat
ev. ein ordentlicher schuss kürbiskernöl wenn die suppe schon im teller ist. und ein bissel gehackte pertersilie. oder schnittlauch. oder vogelmiere (eh klar).

die zwiebeln klein schneiden und in öl anrösten, erdäpfel und rettich schälen und klein schneiden , kurz mitrösten, mit weißwein ablöschen und mit gmüsebrühe aufgießen bis alles mehr als gut bedeckt ist. kochen bis das gemüse wirklich weich ist und dann alles pürrieren. mit salz und pfeffer abschmecken.

die suppe gab es als abendessen und auf die frage der kinder was es gibt, wir so, „erdäpfelsuppe“. nur mit einem ganz kleinen schlechten gewissen. „schmeckt gut,“ haben alle befunden, und das jundkind, mit ihrem sechsten sinn, hat noch festgestellt: „wenn ihr so cremesuppen macht, bitte sagts uns nicht was drinnen ist. bei der kürbiscremesuppe wollen wir auch nicht wissen, dass da noch pastinaken und karotten mit drinnen sind, dann schmeckt sie nicht mehr so gut.“ na eben. manchmal ist die wahrheit eine zumutung. muss ja nicht sein.

soviel zum rettich, ist ja doch eine runde sache.

alles liebe, dein lesterschwein

p.s. für die nicht-veganer*innen: einen sehr speziellen, ziemlich leiwanden turn bekommt die suppe wenn man noch ein ordentliches stück gorgonzola oder sonst einen schimmelkäse am ende einrührt. schmeckt dann ein bissel wie käsefondu als suppe. und natürlich hätte ich das im normalfall gar nicht gemacht, aber der käse war schon wochenlang im kühlschrank. kurz vor dem vergammeln. den hätte ich sonst wegschmeissen müssen! keine ahnung wer den gekauft hat….

 

 

aus eins mach drei

liebe hanna,

letzten sonntag sind hp und ich bei frühlingshaften temperaturen mal wieder dem guten leben hinterhergeradelt. diesmal im tristingtal. wir kommen ja langsam in das alter, wo es eine(n) zeitweise ein bissel auf land zieht und da stellt sich natürlich die frage wie das zu bewerkstelligen ist, wenn man erstens wenige finanzielle ressourcen hat und zweitens gartenarbeit blöd findet. die naheliegende und bisher verfolgte strategie ist die, das zelt auf radl zu packen und ein bissel in der gegend rumzugurken. jetzt ist so die idee aufgetaucht, das eventuell ein spurli seßhafter zu gestalten. zugegeben: ich bin da innerlich schon ein stück weit ambivalent. ich erinnere mich noch, wie frau knecht in ihren kolumnen, die ich sehr schätze, angefangen hat zunehmend vom  haus im waldviertel zu schreiben. oje, hab ich mir gedacht, jetzt wird sie spießig.

ich für meinen teil bin ja im herzen eine camperin, sozialisiert durch jährliche sommerurlaube mit dem papa in krumau am kamp, immer am selben platz, immer mit dem wahnsinns steilwandzelt aus st. tropez. ich entspann mich schon, wenn ich nur an campingplatz denke. was liegt also näher, als richtung dauercamping zu denken.

ich muss sagen, das haus im waldviertel ist an spießigkeit noch um einiges zu toppen. ich sag dir, lesterschwein, neue welten haben sich mir da im triestingtal erschlossen. ganz klar, jedem das seine, aber ich muss, zugeben, ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt. dauercampingplätze, wo zu 90% fixe wahnwagen (ähm wohnwagen mein ich natürlich) und hütterl stehen, immer mit einem zaun und oder einer thujenhecke drum rum. alles schön abgegrenzt und en gros so gestaltet, dass der blick keine drei meter weit reicht. das nennt sich dann „freie natur“. ich sag nur, schrebergarten, schas dagegen. zu uns waren alle sehr freundlich, keine frage, das lag aber auch daran, dass wir keine türken sind weil: „die mag ich nicht, die reden nicht deutsch und die grillen so viel. solche nehmen wir hier nicht.“

wohnwagen_2

das gute ist, es ist durchaus auch eine feine sache herauszufinden wo man nicht hinpasst. und vielleicht bleib ich einfach noch ein bissel beim zelt am radl. in diesem fall haben hp und ich noch ein bisschen dem vogelgezwitscher gelauscht, ein tässchen tee getrunken und ein paar seifenblasen in die gegend geblasen. und schwuppdiwupp saßen wir schon wieder am rad.

tristingtal

was das triestingtal kulinarisch so hergibt haben wir gar nicht herausgefunden, wir waren nämlich 1a selber versorgt und das ging so:

frühstück: tofuspeis

ja ich weiß, die ist in letzter zeit recht viel zitiert, aber es ist einfach auch das liebste meiner basisgerichte. in diesem fall:

2 zwiebeln fein gewürfelt
drei karotten, geraspelt
1 pkg. räuchertofu, mit der gabel zerdrückt
1 el tahina
1 tl curcuma
1tl salz

gemüse in öl tüchtig anrösten, tofu mitrösten, tahina und curkuma dazu und ordentlich umrühren. zwei drittel aus der pfanne nehmen und zur seite stellen.

2 hand voll vogelmiere, klein geschnitten unter das restliche drittel mischen. frühstück fertig. ev. noch einen schuß kürbiskernöl drüber.


mittagessen: dinkelsalat

dinkelsalat_1

2/3 tofuspeis
1 bund asiasalat
eine tasse dinkelreis
essig, öl

dinkelreis in doppelter menge wasser weich kochen, und die tofuspeis mischen. asiasalat (oder 20 dag salat oder spinat anderer art) klein schneiden und darunter mischen, mit essig (z.B. apfelbalsam) und öl (z.b. olivenöl), salz und pfeffer abschmecken.

das lässt sich super in gläser abfüllen und ist ein optimales radleressen. bekömmlich, sättigend, lecker.


abendessen: restlgröstl

gröstl

reste vom dinkelsalat (gehen natürlich auch reste von tofuspeis)
1/2 kg erdäpfel
1/2 bund petersilie
ev. 1 zwiebel, fein geschnitten
kümmel

erdäpfel kochen, schälen und in scheiben schneiden, in einer pfanne (mit der zweibel) in etwas öl anrösten, den restlichen dinkelsalat dazukippen und alles durchmischen. nochmal mit salz und pfeffer abschmecken.

zu pfingsten werden sich hp und ich wieder aufs radel werfen und uns die gegend um lundenburg (breclav) ansehen und dort ein paar neue campingplätze auschecken. ich bin gespannt ob auch dort wieder unsere campingplatzregel nummer eins zutrifft: je rustikaler und versiffter die sanitäranlagen umso sympatischer der campingplatz.

aber es gibt natürlich mindestens einen campingplatz wo diese regel nicht zutrifft: krumau am kamp!

alles liebe, dein läster- äh, lesterschwein

wir schöpfen aus der fülle

liebes fress… äh… lesterschwein,

so viele schöne lokaltipps! da muss ich auf jeden fall auch das eine oder andere ausprobieren. und danke für den tipp mit der vogelmiere! hab ich ich auch bestellt und die ist sehr ergiebig und funktioniert als alles. echt super. tofuspeis, salat, abruzzisches abendbrot. ist quasi salat, spinat und petersilie in einem. wirklich cool, so ein unkraut. jaja, die überraschungen der foodcoop.

letzten dienstag hatte ich ladendienst, und es waren wieder einige leute da, um sich anzuschauen was wir da so machen. und da kam die wenig überraschende frage, was denn nun bitte besser daran sei in der foodcoop einzukaufen, als auf den markt zu gehen, und dort beim biobauern zu shoppen. preislich ist da zwar ein bissel unterschied, aber eigentlich gehts doch um etwas anderes. ich konnte es nicht so recht in worte fassen. und kurz hab ich mich dann gefragt, ob ich vielleicht auch auf den markt gehen würde, wenn ich es mir irgendwie vorstellen könnte am wochenende einkaufen zu gehen. vielleicht ist die foodcoop ja auch einfach der greissler von boboville für leute mit zuviel zeit- und energieressourcen, denen fad im schädl ist.

gut, dass ich soviel radlfahr, da hab ich viel zeit solche fragen durch den kopf gehen zu lassen, bis mir der knopf aufgeht. genaugenommen ist mir der knopf aufgegangen, als foodcooplerin E. uns allen gemailt hat, dass es nett wäre, wenn jedeR ordentlich abwiegt, weil es nicht schön ist, wenn man als letztabholende zu wenige karotten vorfindet, und dann noch dazu eine davon schiach ist.

da ist mir dann aufgefallen, dass es gar nicht so selbstverständlich ist, dass bei uns im normalfall und im großen und ganzen alles rund läuft. es funktioniert ja schließlich nicht wenig auf vertrauensbasis. und mir ist aufgefallen, dass eine foodcoop ein mikrokosmos ist, indem wir im kleinen ausprobieren wie das so funktionieren könnte, wenn nicht „immer alles“, wenn nicht „ich zuerst“. wie das ist, wenn man draufkommt, dass man das wohl von allen im auge behalten muss, weil das ganze werkl sonst nämlich nicht rennt.

grundsätzlich haben wir tolle produkte zu einem fairen preis und können dankbar sein so super versorgt zu sein. wir schöpfen aus der fülle.

nichtsdestotrotz ist immer wieder ein ei angedepscht oder ein glas angegrindelt. von irgendwas kommt zuwenig, von was anderem zuviel. die äpfel lassen sich nicht auseinanderwiegen, weil sie zu groß sind. und im sommer sind nicht alle tomaten gleich schön. da macht es dann eben auf dauer einen ziemlichen unterschied, ob sich die ersten, die abholen immer die schönsten sachen aussuchen und tendenziell lieber ein bissel mehr nehmen als ein bissel weniger, oder ob mit der haltung abgeholt wird – da kommen noch andere nach mir, ich schau, dass für die genug und etwas schönes da ist. ich fahr eh gleich nach hause, also nehm ich das abgedepschte ei, weil ich kanns gleich einkühlen.
ich fand es auch voll nett, als mit R. eine avocado angeboten hat, weil ich mir weniger äpfel genommen hab. und ich fand es auch super, dass C. nicht gefragt hat, welcher job der coolste ist, sondern wissen wollte wo sie gebraucht wird. und ich find es großartig, dass das alles einfach klappt. es steht haufenweise zeug rum, es wird keiner kontrolliert, kaum abgesperrt, jedeR nimmt sich. und das ist nicht nur bei uns so. wir sind ja grundsätzlich ziemlich organisiert mit software und so. es gibt foodcoops, da werfen die leute geld in ein leeres gurkengles (schmähohne!) und das funktioniert auch.

es ist auch super, wenn sich jemand findet, um für den ladendienst einzuspringen, einfach weils grad geht, und sich nicht denkt – ich hab diesen monat eh schon, geht mich doch nix an. und ja, im grunde ist es nur ein kleiner kaufmannsladen, aber ich find den begriff „gemeinwohl“ recht abstrakt, und für mich ist das tatsächlich eine ganz kleine spielwiese, wo wir das ein stück weit ausprobiern können. schließlich geht’s doch um kooperation, statt konkurrenz, um miteinander, statt gegeneinander, und darum, die erfahrung zu machen, dass es für mich nur dann wirklich fein ist, wenn es für die anderen auch fein ist. und solche wechselwirkungen kriegen wir am freien markt, egal ob romantischer karmeliter-bauernmarkt oder supermarkt, ja gar nicht mit. und nicht zuletzt finde ich, dass uns ein bissel selbstverwaltung nicht schadet, in einem system indem wir es gewohnt sind dann und wann eine stimme abzugeben (will ich überhaupt meine stimme abgeben?) und uns über „die da oben“ zu beschweren.

und insofern ist foodcoop tatsächlich ganz etwas anderes als bauernmarkt. und ich kann sagen, bei mir hat es sehr wohl ein bissel gedauert, mich vom – ich hab bezahlt, also steht mir zu – zu verabschieden. man tauscht den vermeintlichen persönlichen vorteil gegen  community ein.

und das ist, um an meinem letzten post anzuknüpfen, auch der grund, warum wir wieder mehr auf die straße gehen sollen. sicher, um die stimme zu erheben. und sicher, um widerstand sichtbar zu machen. aber vor allem, finde ich, um uns als teil einer community zu erleben, die etwas anders gut findet, als arbeitszeitflexibilisierung, die abschaffung des wohlfahrtsstaats und neoliberalen die-starken-zuerst-schwachsinn. ich hab mit dem grrbrr schon mal drüber geredet. wahrscheinlich ist die wirkung nach innen, von solchen aktionen mindestens so wichtig wie die wirkung nach außen. und es ist doch eine spitzensache mit meinem schwesterlein zu den sambabeats des brüderleins die gegenbewegung zu tanzen.

a propos letzter post: in aller kürze noch die ergebnisse meiner bescheuerten sojamilch-recherche. kurz gefasst: alles bullshit. joya war ein produkt der österreichischen monagruppe, diese wurde von der hain-celestial-group AG übernommen. alpro gehört danonewave. unnötig zu sagen, dass beides börsennotierte unternehmen sind, die international agieren und milliardenumsätze erzielen. die sojabohnen für bei uns erhältliche bio-sojamilch werden auf der ganzen welt, bis hin zu china produziert und … tja, was soll ich sagen. für mich gilt das gleiche wie für alle anderen auch. ich kann nicht erwarten, dass alles anders wird, und gleichzeitig alles gleich bleibt. ich kann nicht, sosehr ich es mir manchmal auch wünschen würde, erwarten, dass es irgendeinen ernstzunehmenden unterschied macht, ob ich im supermarkt in regal a oder regal b greife. ja, ich verwende noch immer sojamilch. aber ich tu nicht mehr so, als hätte das irgendeinen positiven ökologischen impact. aber wenn ich nicht grad soja-latte schlürfe und klammheimlich meinem hedonismus fröne, dann koch ich feine sachen „von da“ und „mit ohne“. hier also zum abschluss wieder ein rezept aus der kathegorie (fast) 100% foodcoop.

sautierte austernpilze mit vogelmiere

austernpilze

1 el öl
250g austernpilze
1 zwiebel
1/2 bund petersilie
eine hand voll vogelmiere
1 schuss weißwein (der ist nicht aus der foodcoop, aber selbst gelesen – ha!)

zwiebel und geschnittene austernpilze ordentlich in öl anrösten (nicht zuviel umrühren!), mit wein ablöschen, klein geschnippelte petersilie und vogelmiere dazu, kur umrühren. mit salz und pfeffer abschmecken. wenn man eine beilage möchte eignet sich zum beispiel dinkelreis.

a propos dinkelreis: da hab ich noch eine idee auf lager, wie man aus einem gericht drei macht, unter anderm mit dinkelreis. aber das ist eine andere geschichte, die kommt beim nächsten mal.

bussi und bis bald,

dein lesterschwein kati

erstürme mein herz

liebes lesterschwein,

danke für die osterschoko! ich hab sie noch nicht geknackt, die heb‘ ich für unsere nächste schwesterliche sause auf. stell dir vor…

letztens war ich mit hp und unserem musikfreund im kino und wir haben uns bootes neuen film „the green lie“ angesehen. obwohl da nicht soviel neues kam wie erwartet war doch der eine oder andere denkanstoß dabei.

nicht neu war zum bespiel die erkenntnis, dass wir die welt nicht retten werden, indem wir im supermarkt irgendwelche dinge kaufen, die mit ökigen bildchen verziert sind. seltsame „gütesiegel“ für „nachhaltigkeit“ machen die welt nicht besser und gesünder. sorry leute, vergesst supermarkt-bio. industriell gefertigtes zeug, vor allem mit, aber auch ohne palmöl, dass von multinational agierenden konzernen produziert und vertrieben wird ist und bleibt böse und kein label dieser welt wird was dran ändern.

eine gute erinnerung war, dass wir ganz generell und überhaupt die welt nicht durch konsumentscheidungen verbessern werden, und es vielleicht langsam mal wieder an zeit wäre uns als bürgerInnen und nicht als konsumentInnen zu begreifen.

ein echtes aha war für mich jedoch, ein kleiner satz von frau hartmann. die hat nämlich gesagt, dass der hauptschaden, den die konzerne mit ihrem green washing anrichten gar nicht der ist, dass sie uns dinge als „nachhaltig“ und „ökologisch“ verkaufen, die das gar nicht sind, sondern dass uns vorgegaukelt wird, wir verändern die welt als individuen durch konsumentscheidungen, anstatt als gemeinschaft durch politisches handeln. eigentlich eh klar. im stillem kämmerlein am fair-trade sojalatte zu nuckeln und sich gemütlich die alsan aufs dinkelweckerl zu schmieren mag sich vielleicht im ersten moment gut anfühlen, aber besser wird davon nix. im gegenteil. herr patel hat im film ganz richtig darauf hingewiesen, dass es ja wohl nicht sein kann, dass wir zwischen fairem kaffee und arschlochkaffee wählen sollen und es ein untragbarer zustand ist, dass wir beim einkauf quasi entscheiden sollen, ob wir heute menschen ausbeuten oder doch nicht. aber: es kann nicht alles anders werden und gleichzeitig alles gleich bleiben. um es mit herrn welzer zu sagen: die immer-alles – kultur*, ob vegan oder nicht, wird sich nicht ausgehen, wenn es allen leuten gut gehen soll.

so, liebes lesterschwein, und was heißt das jetzt für mich? für uns? ich kann und will ja nicht einfach aussteigen aus meinem 1. welt menschenleben. ich bin ja teil des systems von dem ich gleichzeitig sage, blöd irgendwie. und was kann ein einzelnes lesterschwein schon verändern?

diese fragen sind mir die ganze woche durch den kopf geschwirrt, während ich durch die gegend geradelt bin und schlussendlich hab ich bemerkt, für mich ist der dreh- und angelpunkt die aussage von frau hartmann. es geht nicht darum alleine „das richtige“ zu tun, was auch immer das sein soll, sondern sich in der community zu organisieren. deswegen ist die foodcoop für mich auch mehr als eine einkaufsgemeinschaft. erfahrungsgemäß brechen die leute, die einfach nur zeug bestellen und es abholen auch früher oder später wieder weg. es ist ja eigentlich doch bequemer die sachen einfach beim supermarkt ums eck zu holen. das hab ich auch bei mir selber beobachtet. der mehraufwand funktioniert auf dauer nur, wenn ich mich mit den menschen verbunden fühle, wenn ich mich darauf freue sie zu treffen beim ladendienst. wenn ich gerne aufgaben übernehme, wenn das sinn für mich macht, wenn ich daran glaube, dass es doch möglich sein muss, mich im großen und ganzen mit dem zu ernähren, was es um mich rum so gibt. und das ist nicht unbedingt bequem. einen tag in der woche zeit zu haben lebensmittel zu bestellen und zwei stunden in der woche zeit zu haben diese abzuholen mutet in zeiten wie diesen (ich sag nur „immer alles“) doch ziemlich anachronistisch an. aber wenn man sich mal daran gewöhnt hat ist das gar kein problem. und außerdem:

echte entwicklung kann viel sein: interessant, abenteuerlich, herausfordernd, neu, überraschend, gruselig, schön- nur eines ist sie nie: bequem.

echte entwicklung verbindet mich mit anderen menschen und berührt mich im herzen. eigentlich sollte der titel dieses blogposts ja „niemand ist eine insel“ sein. aber dann bin ich drauf gekommen, dass 1. john donne mit launigen sprüchen nur so um sich geworfen hat (auch schön: „hier lieg ich, von der lieb erschlagen) und 2. es um mehr geht, als sich nur zusammen zu tun. ich muss schon mit dem herzen dabei sein. darum:

erstürme mein herz!

und ja, ich weiß dass ich hier kürzlich über datteln geschrieben hab, aber hey, es geht schließlich um entwicklung, nicht um perfektion. und ich neige auch nach wie vor zu irrationalen übersprungshandlungen. zum beispiel hab ich kürzlich recherchiert, ob es nicht doch vertretbare sojamilch im supermarkt gibt. aber vom diesem desillusioniernden internet-trip erzähl ich dir das nächste mal. und auch darüber, warum es zeit ist wieder mehr auf die straße zu gehen.

jetzt aber noch wie kürzlich versprochen mein aktuelles frühstücksrezept, natürlich 100% foodcoop und mit ohne sowieso.

frühstücksbreichen


15g dinkel

15g hafer
15 g trockenfrüchte
150-200ml wasser
1 apfel
ein paar nüsse

getreide schroten und mit den trockenfrüchten über nacht im wasser einweichen. morgens ein paar minuten kochen, den apfel reiben, die nüsse hacken und alles in einer schüssel anrichten.

fertig.

alles liebe und bis bald, deine kati

*immer-alles kultur stammt aus: welzer, harald: selbst denken – eine anleitung zum widerstand

the evolution of speis

liebe hanna,

erstens mal: ursuper, wir haben schon die ersten neuen foodcoopmitgliederinnen, wie cool ist das! und zweitens: wenn ich deine blogbeiträge les läuft mir das wasser im mund zusammen (tofuspeis! gulasch!! knootschi!!! und all das schöne gemüüüüse) und es treibt mich gleich in die küche um mir hurtig etwas zusammenzubasteln und ja, oft haben zutaten und gerichtsbenennung vordergründig nicht viel miteinender zu tun. aber: es hat ja alles eine geschichte und viele dinge erklären sich durch ihr historisches geworden sein und nicht einfach so. drum ist es wenig verwunderlich, dass menschen, die jahrzehntelang mit eierspeis sozialisiert wurden ein gericht, dass aber rein gar nix mit eiern zu tun hat dann „vegane eierspeis“, „tofuspeis“ oder sonst wie so zu benennen. in unserem haushalt geht die evolution in diesem speziellen fall noch ein stückel weiter. wir nennen es tofuspeis, obwohl kein tofu drinnen ist. (ha!) entstanden ist das, weil hp und ich neuerdings unter der woche lecker getreidebreichen frühstücken (rezept folgt noch), aber am wochenende, da haun wir am putz und gönnen uns eine tofuspeis (jaja, wir schlawiener). blöd nur, wenn dann kein tofu im haus ist. gut andererseits, dass sich die tofuspeis in den letzten jahren weiterentwickelt hat. da wird nicht einfach nur tofu geröstet, nein nein. da werden zwieberl angebraten, und ein bissel gemüse der saison, im moment also karottenstreifen und der erste bärlauch – jipi! – . dann vielleicht noch ein paar getrocknete tomaten dazu. gewürzt wird mit curuma und tahina, vielleicht noch eine paar italienische kräuter hier, oder ein bissel chili dort. und hinterher ein kräftiger schuss kürbiskernöl obendrauf. und, ganz ehrlich, ob dann tofu auch noch drin ist oder nicht, ist in wirklichkeit ziemlich blunzen. aber wenn wir morgens was in die pfanne hauen, dann nennen wir das tofuspeis. korrekt wäre natürlich „speis“. das wäre genau genommen die korrekte bezeichnung für überhaupt alles, was wir essen. stell ich mir eine ziemlich lustige rezeptesammlung vor ( von a bis z: speis, speis, speis, …)

speis mit ohne tofu (bärlauch edition)

collage_baerlauchspeis

1 zwiebel
1 karotte
1 tl brat- und backöl
ev. 1 hand voll bärlauch
1 el tahina
1 tl curcuma
ev. ein paar getrocknete tomaten
sonstige gewürze nach gusto
1 tl bis 1 el kürbiskernöl, leindotteröl oder sonst ein spezialöl

gemüse klein schnippeln, in öl anrösten, gewürze und tahina dazu, zum schluss das grünzeug. ich hab für die karottenstreifen ein super tool von der nachbarin bekommen. ich bin ja sonst nicht so der kücherngerätefuchs, aber dieses kleine scheißerchen verwende ich echt oft (siehe foto).

übrigens: von wegen gulasch (ja, kaum sind paprika und zwiebeln drin, schon nennen wir’s gulasch). da hat sich bei mir auch was weiterentwickelt. ich hab nämlich kürzlich den guten tipp bekommen szegedinar mit kichererbsen zu machen, und das ist echt der hammer. ich muss zugeben, ich war ja immer ein bissel skeptisch gegenüber den kichererbsen aus unserer foodcoop, obwohl super bio und aus österreich, weil die gar so anders ausschauen, als die gewohnten aus der dose. nix mit hell und weich, sondern dunkelbraun und auch gekocht recht bissfest. aber im szegedinar machen die sich echt hervorragend.

szegedinargulasch mit kichererbsen
(foto folgt noch, ich hab mal wieder alles zusammengefressen und drum nix mehr zum fotographieren)

200g kichererbsen
1 pkg. räuchertofu
3 zwiebeln
3 knoblauchzehen
1el tomatenmark
1 el senf
1 el paprikapulver (edelsüss)
1-2 el essiggurkerlsud oder essig
1/4 kg sauerkraut
1 l gemüsebrühe
1/2 kg kartoffeln

kichererbens einweichen über nach und dann im schnellkochtopf eine 3/4 stunde kochen. tofu fein würfeln, in etwas öl anrösten, aus dem topf nehmen. zwiebeln fein würfeln, in öl anschwitzen, knoblauch schneiden und mitrösten, tomatenmark mitrösten, senf mitrösten. da sind jeweils 2-3 minuten dazwischen. paprikapulver mitrösten (ganz kurz! sonst wird er bitter), mit gurkerlsud oder essig (dann ist es ohne zucker) ablöschen, kraut und abgeseihte kichererbsen dazugeben, durchrühren und mit gemüsebrühe aufgießen bis alles gut bedeckt ist und etwas mehr. aufkochen und zurückdrehen auf kleine flamme. die kartoffeln schälen, würfeln und auch mitkochen. wenn sie noch bissfest sein sollen, dann erst nach 15 minuten dazugeben.

ein gericht mit unpassendem namen hätte ich noch im talon:

jägersauce

collage_jaegersauce

2 zwiebeln
3-4 karotten
1/4 sellerie
ev. pastinaken
ev. petersilienwurzel
1 el tomatenmark
ev. eine fein geriebene kartoffel oder ein löffel mehl
ein paar zweige petersilie
1 schuss weißwein oder weißer balsamico
1 el thymian
2 el getrocknete steinpilze
1/2l – 1l gemüsebrühe

der ablauf ist der übliche. gemüse schnippeln, rösten, tomatenmark mitrösten, ev. mit mehl stauben, mit wein/essig löschen, mit brühe aufgießen. dann die gewürze und die petersilienzweige und die steinpilze dazu und mindestens eine halbe stunde köcheln lassen. wenn man will kann man statt dem stauben mit mehl eine mehlige kartoffel dazureiben, dann wird es auch sämig. oder keines von beidem, so wie ich dieses mal, ist auch sehr lecker.

ich muss überhaupt sagen: es hat lange gedauert, aber mittlerweile brauch ich tatsächlich so gut wie keine lebensmittel mehr aus dem supermarkt. ich kann mich komplett über die foodcoop versorgen, angefangen vom frühstücksbreichen bis hin zu sämtlichen spielarten der veganen schweinerein. und supertolle milchprodukte (schlagober und sauermilch dieser art kannte ich gar nicht) und für mich vertretbares fleisch gibts auch, aber das sag ich hier natürlich nicht so laut :-)

aber weißt eh, hp und ich sind ja vegan, außer das fleisch aus der foodcoop ;-)

bussi, bussi,

dein lesterschwein

können dürfen statt müssen müssen

liebes lesterschwein,

kürzlich war ich mit hp im belvedere und konnte mir gerade noch die sehr empfehlenswerte ausstellung die kraft des alters angesehen. es wurden beiträge verschiedener künsterler*innen ausgestellt, die sich dem thema alter und altern auf unterschiedlichste weise angenähert haben. zum teil war das natürlich auch eine kritische auseinandersatzung damit, das altern in unserer gesellschaft als etwas pathologisches und negatives angesehen wird. noch interessanter wurde das ganze, weil wir eine führung von petra unger mitgemacht haben, die uns auf ein reise durch dieses ausstellung mitgenommen hat. gleich am anfang gab’s ein statement darüber, dass es im neoliberalismus nicht vorgesehen ist, dass wir mit unserem körper machen was wir wollen. wir sollen ihn bitteschön trainieren und formen, wir sollen gesund, schlank, und schön sein und natürlich sollen wir so lange wie möglich jung aussehen und produktiv sein. wer sich diesem diktat nicht unterwirft, soll kuschen, muss zahlen und ist selber schuld. es kann einem zum teil schon heute, und in zukunft sicher noch mehr, finanziell am schädel fallen, wenn man sich die freiheit nimmt, sich eine zigarette anzuzünden und dem fitness- und gesundheitswahn zu entsagen.

in diesem moment, wie ich das gehört hab, hatte ich so einen kleinen gedanken, dass es jetzt irgendwie cool wäre, der rauchenden, fitnessentsagenden boheme anzugehören. nachdem ich seit sicher 10 jahren nicht mehr rauche, gerade eine lebenslange mitgliedschaft in einem fitnesscenter abgeschlossen hab (lol) und nicht selten „mit ohne“ esse, war ich glaub ich nie in meinem leben weiter davon entfernt.

natürlich ist mir klar, dass es eigentlich um etwas ganz anderes geht. wie welzer so schön auseinandersetzt, in seinem buch die smarte diktatur, funktionieren krankenkassen eigentlich nach dem solidarprinzip. wer selten krank ist finanziert die mit, die öfter krank sind. oder alt sind. oder rauchen. oder einfach pech hatten. nach neuer kassenlogik ist krank sein, oder ein frei gewählter lebensstil persönliches versagen und ein abweichen von der norm.

und das ist natürlich der springende punkt. sporteln und „mit ohne“ essen ist solange lustig, solange ich mich frei dafür entscheiden kann. ich mag nicht teil einer gesellschaft sein, die mir ein enges korsett verpasst um mir vorzuschreiben wie ich zu leben habe. und wenn ich morgen beschließe ich kauf mir eine packel tschik ist das genauso meine sache, wie wenn ich mir jeden tag junkfood einverleibe. abgesehen davon muss man sich einen gesunden lebensstil erst mal leisten können. dass armut krank macht ist auch keine neuigkeit.

im moment gehör ich auf jeden fall der sporttreibenden, grünzeugfressenden boheme an. aber wenn ich so in mich hineinlausche frag ich mich halt schon: esse ich das ganze gute zeug wirklich nur, weil es so gut schmeckt und sich gut anfühlt? kann ich von mir behaupten, dass mir neoliberale körperideale wurscht sind? oder manage und optimiere ich meinen körper in wirklichkeit genauso wie die sportappbenutzer*innen und lifelogger*innen da draußen, die ich heimlich belächle?

liebes lesterschein, vielleicht sollten wir mal wieder käsefondue essen, um meinen neoliberalen tendenzen ein bissel entgegenzuwirken.

bis dahin knabbere ich weiter an meinen grünkohlchips, weil der grünkohl, der ist mittlerweile mein freund. ich erinnere mich noch genau, wie der damals im csa-anteil vom mogg war. da hab ich geschieben, dass ich sicher keine cale-chips mache, weil: ich nicht low-carb und sowas. tja. die zeiten ändern sich. aber meine sind wenigstens mit honig. das ist nämlich urlecker. ehrlich!

grünkohlchips

250g grünkohl
2el oliveböl
1el honig
salz

gruenkohlchips

die fertigen chips konnte ich nicht mehr fotographieren, die waren zu schnell weg. okay, das war gelogen. ich hab die fotos von den fertigen chips irrtümlich gelöscht. bravo, kati…

grünkohl kleinzupfen, aus den anderen zutaten eine marinade mischen, mit dem grünkohl durchkneten, auf ein backblech verteilen und bei 150 grad 30-40 minuten backen. zwischendurch immer wieder umrühren.

ich hab den starken verdacht, das geht mit jeder art von dünngeschnittenem gemüse. rote rüben, karotten, pastinaken könnte ich mir zum beispiel gut vorstellen. muss ich aber erst ausprobieren.

alles liebe,

dein schwesterlein