Über kati

ist oft hungrig und wundert sich in der fremde, vor allem über sich.

fokus oida

liebe hanna,

ich hab hier ja schon mal zitiert, a blog without a focus is just a fancy diary. aber zum glück hab ich ja zwei äugerl und kann mit denen unabhängig fokusieren. manche würden das vermutlich schielen nennen, aber ich nenn es abwechslung und drum schieb ich hier vor dem nächsten radbericht (da hab ich dann ur die überraschung für dich…hihihi…), also vor dem nächsten radbericht hier mal wieder etwas vom koch-food-auge.

oma m. hat seit neuesten eine ökoparzelle und steht vor dem selben problem wie wir damals.

bitte nehmt mir gemüse ab. biiitteeee!

also bin ich da mal nicht so und übernehm einen sack mit fisolen und zwei wochen später wieder einen sack mit fisolen und allerlei anderes gemüse.

just zu diesem zeitpunkt kommt mir im buchladen meines vertrauens das beste vegan-kochbuch seit langem unter, möglicherweise seit immer. nämlich „immer schon vegan“ von katharina seiser. sie hat endlich zusammengetragen, was schon längst fällig war. rezepte die einfach von natur aus und immer schon vegan sind, und bei denen sich folgerichtig die frage „ja oder nein, ersatzprodukte“ gar nicht stellt. die rezepte sind auch sehr ansprechend und kommen aus der ganzen welt. es hätte sich also total angeboten einfach das eine oder andere rezept nachzukochen und im zuge dessen hier das buch vorzustellen. das problem ist, dass ich mir so schwer damit tu zu tun was man mir sagt. ich schaff es einfach nicht ein rezept eins-zu-eins nachzukochen. dabei hab ich einige leute in meinem umfeld, die das genauso machen. der trauzeuge zum beispiel kocht ganz genau nach jamie oliver und dann schmeckt es auch genau wie erwartet. aber ich komm mir da so blöd vor. wenn ich versuche shakira wie shakira zu singen, dann kann da eigentlich nur etwas blödes rauskommen. da kreisch ich lieber mit lesterschwein und jungkind ohne jede textkenntnis das publikum an und dresch dabei mit bunten rohren auf stühle. baby can’t you see?…lalala…toxic!…lalala… das geht dann als kreativ durch oder wenigstens als ironisch, ist ja alles schon dagewesen :-)

shakira

ums mal so zu sagen: ich rate davon ab ironisch zu kochen, denn den geschmacksknospen geht jeder sinn für ironie ab. und so hab ich ein wahrscheinlich recht gutes rezept für fisolen mit kokos auf eine art und weise interpretiert, die ein eher derber anschlag auf den gaumen war. vielleicht liegt es auch daran, dass ich einen teil der zutaten abwiege – wie im rezept – und dazwischen herumpfusche. das ist ein bissel so, wie gleichzeitig mit dem navi fahren und dann doch selber überlegen wie der weg geht. so verfährt man sich 100%ig. es gibt aber trotzdem einen guten grund das rezept zu verbloggen. es gab nämlich einen zeitpunkt wo ich gekostet hab (vor dem limettensaft und vor den kokosflocken), da hat das alles super geschmeckt. also nächstes mal bleib ich beim rezept oder stoppe im richtigen moment.

fisolen mit ohne kokos

immer schon vegan

600g fisolen
2 el senfkörner
2 knoblauchzehen
1 el kreuzkümmel
1 el koriander
1 chilischote, entkernt und geschnippelt
200 ml wasser

optional:
50g kokosflocken, angerührt mit
100ml wasser und
1 el kurkuma

saft einer limette

fisolen abspitzeln und klein schneiden, senfkörner in öl anbraten bis sie hüpfen (ca. 2 minuten), knoblauch (gepresst oder geschnitten) mitrösten, die gemahlenen gewürze mitrösten (ganz kurz!), chili dazu, fisolen dazu und mit wasser aufwießen. auf kleiner flamme zugedeckt köcheln lassen bis die fisolen gar sind. mit salz abschmecken. 

bis daher war das ganze super. und dann, obwohl ich sowohl kokos mag, als auch eine saure note schätze, hab ich das gericht mit kokos, kurkuma und limette total versaut. vor allem die limette ist über alles drübergefahren. ich hab dann noch eine hand voll rosinen eingearbeitet. nachdem diese kombi dann 24h gestanden ist war es um einiges besser. 

im originalrezept kommen einige zutaten vor die ich nicht hatte, und ersetzt hab (also doch ersatzprodukte), also entweder ich geh das nächste mal shoppen vor dem kochen, oder ich mach doch wieder ganz freestyle.

aber das war noch nicht alles:

ich hab auch ein altbekanntes rezept versemmelt, nämlich fisolen mit öl. es gibt ja viele gemüsesorten, die es einem verzeihen, wenn man sie zwei wochen im kühlschrank rumliegen lässt. fisolen gehören nicht dazu. Ich hab also alles gekocht wie gewohnt, aber ich hatte unmengen frischer kräuter und hab mir gedacht, super, die machen sich da sicher gut drin. außerdem hat die hanna gesagt komplemantärfarben schauen gut aus auf blogfotos, also optimal, grün auf rot.

fisolen in öl

nur dass ich erst nach dem beifügen der kräuter draufgekommen bin, dass die fisolen noch stein hart waren. ich hab das ganze also noch eine stunde gekocht, bis eine irgendwie vertretbare bissfestigkeit erreicht war. bis dahin waren die komplementärfarben dahin. ein reltiv große menge undefinierbaren graubraunen pflanzenmaterials war noch auszumachen, aber sonst nicht viel kräuteriges. war aber nicht so schlimm. gepimpt mit einer riesenmenge gerösteten knoblauch und viel, viel olivenöl war es unterm strich dann doch recht lecker. aber ich versteh jetzt viel besser, warum gazpacho ohne kräuter auskommt.

zu guter letzt hab ich noch eine zweifelhafte nachspeise im angebot.

ich war mal wieder mit hp beim asialaden ums eck. oft geh ich da nur rein um ein wenig die augen zu vergnügen und gar nicht zum einkaufen. aber diesmal ist mir seidentofu ins auge gesprungen und mir ist eingefallen, dass ich auf einem sympathischen blog mit tollen fotos gelesen hab, dass seidentofo-schokomousse das non-plus-ultra ist. ich hab’s probiert und ich muss sagen, das ist gute ist, die creme ist sehr, sehr sättigend. aber damit hört es eigentlich auch schon wieder auf. ich glaub im zweifelsfall schieb ich mir die schoko lieber in tafelform rein, aber wenn du mal ein dichtness-erlebnis der anderen art erleben möchtest, dann bitteschön!

schokomousse mit seidentofu

schlaukakao

300g seidentofu
225g bitterschokolade
3 el schlaukakao

seidentofo pürrieren oder schlagen, schoko über dem wasserbad schmelzen und gemeinsam mit dem ahornsirup in den tofu einrühren. kalt stellen. 

wenn man dann aber schon ein halbes kilo creme hat, die auch gegessen werden will, das gibt es eine ergänzung, die das ganze echt wieder raus reißt und insgesamt dann doch einen kulinarisch positiven eindruck hinterlässt – die kombi mit quittengelee aus dem donaugarten. echt spitze und noch ein bissel besser, wenn man statt der seltsamen creme zum beispiel soja-schoko-pudding dazu isst :-)

aber nächstes mal koch ich wieder was g’scheit’s. ehreschwöre.

alles liebe, dein lesterschwein

p.s. okay ich geb’s zu, ich hab beim schokomousse auch improvisiert. schlaukakao statt ahornsirup…offenbar bin ich echt unverbesserlich…und geh echt nicht gern einkaufen:-)

 

 

 

 

ein letztes mal: pfingstäään oder analog ist das bessere digital

liebes lesterschwein,

kannst du dich erinnern? bei unserem vorletzten wandertag mit dem grrbrr waren wir auf einem wiener stadtwanderweg unterwegs. damals hatte ich noch kein wischhandy, aber du und der grrbrr, ihr wart voll ausgerüstet und dem entsprechend konntet ihr zwischendurch das internet befragen. wir standen an einer weggabelung und haben uns gefragt ob es rechts wohl zum häuserl am roan geht. das internet hat berichtet, dass das es zum häuserl am roan tatsächlich rechts geht und dass es außerdem an diesem tag geschlossen ist. wir sind links abgebogen, haben uns mehrfach verlaufen, trotz google maps, und sind drei stunden später doch beim häuserl am roan gelandet. dass gerade am zusperren war. davor war es stundenlang offen gewesen. wir haben es wie üblich gelassen genommen, eh wurscht, sind weitergelatscht zum häuserl am stoan und für mich war wieder einmal bewiesen, dass das internet in keiner weise bessere informationen liefert als die analoge welt, nur andere.

in tschechien war’s genauso. hp und ich haben uns von der tatsache, dass die karten die wir hatten campingplatzmäßig nicht so wahnsinnig zuverlässig waren nicht entmutigen lassen und sind am nächsten morgen nach der nacht im weingarten tapfer wieder richtung znaim geradelt. wären wir nach süden gefahren, hätten wir ostwärts oberstinkenbrunn und westwärts unterstinkenbrunn besichtigen können, aber so verlockend dieses aussicht auch klingt, wir wollten nach znaim. ich vor allem, denn um weihnachten haben wir dort das cafe la familia entdeckt, und das ist so nett, da wollte ich unbedingt wieder hin.

kaum waren wir dort haben wir uns cappuccino schlürfend über die straßenkarten gebeugt und unser nächstes ziel anvisiert. nachdem in beiden karten ein campingplatz an einem kleinen stausee eingezeichnet war, haben wir uns gedacht wir versuchen’s nochmal und radeln auf gut glück dort hin.

von znaim sind wir also los richtung norden und das überraschendste, das uns unterwegs untergekommen ist, war ein coop – supermarkt in jevisovice. dazu muss man sagen, jevisovice ist nicht gerade der nabel der welt. dieser coop war trotzdem erstaunlich gut sortiert. nicht  nur alkoholfreien radler gab’s, was hps radlerherz erfreut hat, es gab auch pflanzenmilch. na sowas, wer hätte das gedacht?

tschechien rad

in südböhmen gibt es wirklich haufenweise rad- und wanderwege, was ich aufrichtig schätze. gleichzeitig gibt es einen gewissen hang zum pragmatismus, find ich auch sehr sympatisch. in diesem fall zeigt sich das daran, dass die rot markierten wege oft beides sind, also rad- und wanderweg. das führt einerseits dazu, dass die wandersleut oft auf asphaltierten breitspurwegen durch den wald marschieren müssen und andererseits dazu, dass man als radfahrer*in zum teil buchstäblich über stock und stein holpert. auch diesmal hat uns der rote weg nicht eben bequem (zwischendurch ist mir sogar der proviant aus der radtasche gehüpft) aber dafür zuverlässig ans ziel gebracht. und das ziel war ein wunderschön am see gelegener campingplatz, tipptopp ausgestattet und beinahe menschenleer. wir waren original das einzige zelt. grund war, dass der campingplatz eigentlich erst ab juni geöffnet hat und nur ein paar dauercamper (ja, da sind sie wieder) und handwerker da waren.  auch die rezeption war nicht besetzt. wir haben uns also einen beschaulichen abend am lagerfeuer gemacht und am nächsten morgen ein paar leute angequatscht um jemanden zu finden, bei dem wir für die nacht zahlen können. gutes camping-karma und so. es wurde dann tatsächlich ein junger mann herbeitelefoniert, der gleichermaßen überrascht und erfreut war, dass wir so unbedingt unsere 200 kronen loswerden wollten.

camping vyr

und die moral von der geschichte? zum glück haben wir nicht das internet befragt, denn erstens kennt google maps diesen campingplatz nicht, zumindest nicht unter dem titel „camping“, und wenn wir doch irgendwie die internetseite gefunden hätten, dann wäre dort zu lesen gewesen, dass der campingplatz noch bis juni geschlossen ist. und das war eben nur die halbe wahrheit. es wär echt schade gewesen diesen schönen platz zu verpassen.

der rest ist geschichte, obi nach znaim, eini in zug, umi nach wien. und das war’s.

lieben gruß,

dein schwesterlein

pfingsten, wos woit’s!?!

liebes lesterschwein,

klingt ja sehr spannend, deine neue hood in meidling, das muss ich mir direkt mal genauer ansehen. ich bin dir ja noch den rest der radgeschichte schuldig geblieben. drum, obwohl pfingsten ja schon gar nicht mehr war ist, hier der bericht der dritten etappe.

wie berichtet, hp und ich waren ure in radellaune. also haben wir das camp erika links liegen gelassen und sind gleich weiter. drei kilometer später hat hp sich wieder einen bösen blick geholt (cappuccino?) und zwei turecká káva später sind wir wie der blitz nach jeviskova  gedüst, weil dort gibt’s ja eh einen campingplatz, sagt zumindest die karte. tja, wir hätten stattdessen golfen können. da haben wir dankend verzichtet.  wahrscheinlich, so haben wir uns gedacht,  ist der campingplatz einfach nicht genau eingezeichnet. das ging uns schon mal so, als wir in der gegend um nove hrady unterwegs waren. kreuz und quer sind wir durch den wald gekurvt, strömender regen, eh klar, und genau wie wir entnervt das handtuch werfen wollten und kurz davor waren uns im vier-stern-hotel mit sauna einzuquartieren (sorry, geht halt nicht anders) ist der campingplatz wie aus dem nichts vor uns aufgetaucht. da haben wir uns aber gefreut…irgendwie…

aber das ist jahre her, mittlerweile sind wir passionierte zeltradler und rümpfen verächtlich die nase wenn wir an vier-stern-hotels vorbeifahren. oder trinken cappuccino, je nachdem. drum sind wir wie die pfitschipfeile durch jevisovka durchgesaust, weil in helvlin, da wird er schon sein, der campingplatz. nun, dem war nicht so. die haxerl,  langsam müde, die wirkung des kaffees nicht mehr so arg spürbar.

he, hat hp gesagt, wie wärs wenn wir nach laa fahren, da gibt’s fix einen campingplatz und mit kronen sind wir eh auch schon eher mau unterwegs. nix da, so meine antwort, das ist ein tschechienurlaub, da fahr ich doch nicht nach österreich.

also weiter, radlradl, und kurz vor dyjakova wachst neben dem radweg ein riesenschild aus dem boden, nagelneu, handgemalte karte der umgebung, und lustige kleine caravansymbole für campingplätze. der nächste gleich in dyjakova. super, denken wir uns, steigen gleich wieder ein bissel mehr aufs gas und fragen im ort den erstbesten passanten wo den der caaampiiingplaaatz sei. untermalt mit wildem gefuchtel. so mit zelten, deut, deut. bedauernd schüttelt der greis das haupt. hier nicht. die strasse weiter, in hradek ziemlich sicher. hradek, auch nix, wir also nach jaroslavice. da gibt’s zumindest ein gasthaus und es steht sogar wer davor. typischer tschechischer landlook. schnautzbart, bierbauch. wir wieder caaampiiingplaaatz, fuchtel, fuchtel. und er:

wos woits!?!

na, das war ein schenkelklopfer auf beiden seiten. der gute mann war aus dem benachbarten ortschafterl auf der österreichischen seite, aber stammgast in jenem etablisment, weil daheim gibt es ja kein gasthaus mehr. der herangewunkene freund der kellnerin, hat wieder bedauernd den kopf geschüttelt. hier gibt’s keinen campingplatz, aber in meinem garten könnt’s zelten. da haun wir eine paar ripperl auf den grill und machen uns einen lustigen abend, aber erst mal noch ein bier und einen schnaps. und dann vielleicht noch ein bier und noch einen schnaps. und dann schaun wir mal. ein supernettes angebot, hp auch gleich feuer und flamme, aber mir wurde es dann doch leicht mulmig. das fremdeln ist mit mir durchgegangen und ich hab gemerkt, dass ich weder bier noch schnaps noch ripperl will, und auch keine menschen sondern einfach nur meine ruhe. verdammt, hab ich mir gedacht, wie komm ich wieder raus aus der nummer.

erst mal nix tun, ein bissel kaffee trinken, und plaudern. also, wie heißt denn das kaff auf der österreichischen seite? ah, zwingendorf! momentmal, da klingelt doch was. da fahren wir doch jedes jahr zum weinbauern unseres vertrauens zum weinlesen. und nur drei kilometer weit weg!

da war die entscheidung dann schnell gefällt. danke, sehr lieb das angebot mit dem garten, aber wir haben da einen freund in zwingendorf, ach das ist ja so nah, da fahren wir doch lieber zu ihm in den weingarten zelten. lustig war, wie der zwingendorfer dreingeschaut hat, als wir ihm verraten haben, wer unser freund ist. die beiden familien sind nämlich schon seit drei generationen in eine fehde verwickelt, und ich glaub, er war dann auch recht froh, dass er nicht mit freunden des erzfeindes grillen muss.

wir haben uns also noch ein letztes mal aufs rad geschwungen und sind nach zwingendorf gedüst, wo wir den weinbauernfreund auch erwartungsgemäß im weingarten angetroffen haben.

weingarten_1

so haben wir ganz beschaulich die letzten sonnenstrahlen vor dem presshaus genossen und dann unser zelt aufgeschlagen. ein kleiner plausch noch mit dem weinbauernfreund, dem wir natürlich von unserer begegnung erzählt haben. gestaunt haben wir nicht schlecht, als er uns erzählt hat, dass er noch nie „drüben“ war. aber im radio spielts viel tschechisches und die sagen immer ahoi. ja, das stimmt. wir haben die dringende empfehlung ausgesprochen, wenigstens mal mit der mama nach znaim zu fahren, das ist nämlich wirklich hübsch. wenig später haben wir unser zelt aufgeschlagen und sind ermattet in die schlafsäcke gesunken. ein ereignisreicher tag und schließlich doch eine nacht auf österreichischem boden, dafür gänzlich gebührenbefreit und besonders wildromantisch.

weingarten_2

eine letzte etappe hab ich noch zu erzählen, die kommt in bälde. versprochen!

dein schwesterlein

 

 

 

pfingsten, kaffee und anderer grind

liebes schwesterlein,

die zweite etappe unseres ausflugs führt uns an den nové mlýny-stausee. morgens sind wir noch in die lacke gegenüber vom campingplatz gehüpft, die wir am vortag so formidabel umrundet hatten und haben uns den apollo-tempel aus der nähe angesehen, der aus der ferne deutlich besser aussieht. danach haben wir hurtig unser zeug gepackt, denn der nächste caravan, der genau auf dem stückchen wiese parken wollte wo unser zelt stand war schon in der warteschleife. nachdem wir weg waren, waren’s um die hälfte weniger zelte. trotzdem eine empfehlung. hübsches plätzchen dort, obwohl direkt neben der bundesstraße, vor allem an einem wochenende ohne weinfest und caravanclub-veranstaltung schätze ich.

also, aufi aufs radel und los geht’s. kaum ist man raus aus brezlav wird es recht ländlich, wir sind also einigermaßen in der pampa unterwegs. dem entsprechend kann man sich unsere überraschung vorstellen, wie vor uns auf einmal ein boboschuppen erster güte auftaucht inklusive cafe latte, espresso tonic und jungem hipster-publikum. das haben sich hp und ich natürlich nicht entgehen lassen und das espresso tonic dingens war nicht so grauslich, wie ich es mir vorgestellt hab. drum hab ich es zu hause gleich nachgebaut. da hab ich festgestllt, dass das zeug schäumt wie sau, wenn man erst den kaffee und dann das tonic einfüllt. außerdem sieht es dann aus wie guinness, was mir persönlich nicht so viel rausreißt. und es macht auf eine ziemlich flashige art und weise munter. muss man mögen. normalerweise handelt man sich in tschechien am land, ähnlich wie bei uns, böse blicke ein, wenn man cafe latte oder cappuccino bestellt. das äquivalent zum häferlcafe im landwirsthaus ist in tschechien der turecká káva oder, in der modernen variante, der instant káva. der turecká káva macht auf kompromisslose weise munter und führt zu dynamischem geradel, zumindest für die folgende stunde. und für touristen gibt es launige erklärungen zum produkt „coffee with grind“. was soll ich sagen. kaffee mit grind find ich erstaunlicherweise besser als kaffee mit tonic. und er kostet um drei viertel weniger.

kaffee

der nächste campinglatz den wir anvisiert haben, hatte parzellierte stellplätze und war auf derjenigen seite des sees angesiedelt, wo man hervorragend fischen und überhaupt nicht baden kann. für uns also nix, also gleich weiter richtung kemp mars und das benachbarte unikemp. das war gleich in mehrfacher hinsicht lehrreich. wir haben zum beispiel herausgefunden, warum manche campingplätze auf der radkarte grün eingeringelt und als fahrradfreundlich markiert sind und andere eben nicht. denn bei diesen beiden campingplätzen hat man uns gleich wieder weggeschickt. radl und zelt? sicher nicht! auf ersterem durften wir zumindest eine runde drehen und uns die tschechische variante des dauercampings zu gemüte führen. es kommt ein ganz kleines bisschen sympatischer rüber als das österreichische pendant, weil es nicht gar so getrimmt daherkommt und nicht derart konsequent eingezäunt ist. aber alles in allem trotzdem nix für mich.

dauercamping

beim zweiten campingplatz konnten wir nicht mal auf das gelände vordringen. das stammpublikum hatte gerade ein spanferkel in der reißen und fand unser auftauchen ungefähr so prickelnd wie einen stein am schädel. zum glück gab es ein paar kilometer weiter doch noch einen campingplatz für uns. der war zwar auch nicht am wasser, dafür mit reichlich schwalben gesegnet, die ein schönes abendkonzert für uns veranstaltet haben. und die betreiber*innen haben sich auch eine ziemlich praktikable lösung überlegt, damit einem kein vögelchen auf den kopf scheißt während man seine pommes verdrückt.

campingplatz mit schwalben

am nächsten tag haben wir weiter den see umrundet. umrundungen waren das grundthema dieser ganzen fahrradveranstaltung. urplötzlich standen wir vor einem riesigen ding mit namen aqualand. diesmal waren wir nicht drin, aber ich hab es zwei wochen später mit dem jungkind erkundet. hardcore rutschen und alkoholfreie cocktails an der wasserbar. i like! adrenalinrausch garantiert. in diesem fall sind aber einfach daran vorbeigeradelt und haben uns den campingplatz merkur angesehen. das highlight für uns war der fkk strand. sehr chillig und angenehm, ideal für ein päuschen. hier werden wir wahrscheinlich im nächsten sommer mit den kids herkommen. adrenalin für sie und nackerte für uns, was will man mehr.

wir hätten natürlich beim kemp merkur bleiben können. aber irgendwie waren wir gerade so in radellaune, und unsere nagelneue radkarte aus 2017 hat uns versichert, dass es in einigen der ortschaften in der nähe campingplätze gäbe. radelfreundliche campingplätze.

wie die geschichte weitergeht erzähl ich dir das nächste mal. spoiler-alert: wir sind ziemlich viel geradelt an dem tag.

bussi und bis bald,

dein lesterschwein

pfingsten, eine einkreisung in etappen

liebe hanna,

hp und ich sind ja sowohl freund*innen des radelns als auch freund*innen der tschechien-ausflüge und das zeigt sich vor allem daran, dass wir trotz vegan-affinität noch immer dort herumgurken. denn das ländliche tschechien ist nach wie vor vegantechnisch gesehen eher so wüste, zumindest auf den ersten blick. ein paar dinge für die grundaustattung sind dann doch erhältlich, z.b haferflocken und äpfel für das frühstücksbreichen. und wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir nicht nur in der drogerie in brezlav, sondern auch im winzigen coop im ebenso winzigen kaff unweit von znaim pflanzenmilch im sortiment entdeckt haben. da hätten wir es uns tatsächlich sparen können die joya aus wien mitzuschleppen, aber wer rechnet schon mit sowas. bevor ich mich hier aber in der mitte der geschichte verhasple, zurück zum start.

pfingsten ist bekanntermaßen die beste zeit im jahr. „ja es ist pfingsten, und die bäume blühen, ja zu pfingsten muss man sich um nichts bemühen….“ singen christoph und lollo. also haben hp und ich gemäß dieses mottos beschlossen eine radtour mit wenig weg und ohne ziel zu unternehmen. also eini in den zug und nach brezlav gedüst, und dort die touristeninfo aufgesucht, denn der mensch braucht ja schließlich kartenmaterial. eine gute entscheidung, unsere handys konnten nämlich beide nicht internet. außerdem stresst mich das digitale ein stück weit und im urlaub find ich dem entsprechend analoges wegsuchen doch irgendwie entspannter. was ich aber auch stressig finde ist große auswahl. insofern hat mich auch die touristeninfo etwas gefordert, denn ich musste aus 15 verschiedenen straßenkarten auswählen und wusste ja noch gar nicht wo es hingehen soll. ich hab also sicherheitshalber drei karten gekauft um hinterher draufzukommen, dass zwei davon ziemlich genau das gleiche abbilden. einmal 1:40000, einmal 1.50000. war aber trotzdem nicht schlecht. man hat gleich gesehen, in tschechien tut sich viel, gerade in grenznähe. die karten waren aus 2015 und 2017, und wo auf der einen karte noch keine campingplätze eingezeichnet waren, waren auf der anderen zum teil schon kleine rote dreieckerl. wir also, voll up to date.

was ich am radreisen durch tschechien sehr schätze ist nicht nur die fülle der radrouten, sondern auch, dass sie, im unterschied zu österreich, super sichtbar angeschrieben sind. nix mit blassgrün auf weiß, tarnfarben quasi, sondern alles in gelb-schwarz, also echt nicht zu übersehen, wenn man ein bissel schaut.

nachdem wir das alles ganz entspannt angegangen sind, haben wir uns erstmal einen gastgarten gesucht, in diesem fall der garten eines badminton-clubs, uns etwas zu trinken besorgt, und die karten studiert wo es denn jetzt hingeht. 14 km zu einem campingplatz in der nähe, immer die 41er route entlang, gschmeidige g’schicht. das mit den schildern hilft echt, denn den einen oder anderen weg würde man sonst nicht so ohne weiteres als radroute identifizieren. vom verwunschenen waldweg mit amitionierten anstiegen bis zur schnellstraße ohne seitenstreifen ist da ganz viel drin.

radrouten tschechien

aber wir sind ja routiniers, also zack, rechts abbiegen auf den 41, zack wieder rechts dem schild folgen und dann immer dem thayaarm entlang, rechts der flussbiegung folgen, dann gehts eigentlich nur rechts weiter und auf einmal – hey, lustig, schau, schon wieder ein badmintonverein.

das gute ist, 14 km reichen ja kaum zum warm werden beim radeln, und hp und ich haben mit unserer einkreistechnik dann gleich am ersten tag ein paar kilometer zusammengebracht. nachdem sich das von anfang an so bewährt hat, haben wir konsequent abzweigungen ausgelassen und gelb-schwarze schilder übersehen. dafür haben wir lustige gässchen, schräge vororte und die tschechische version des schrebergartenwahnsinns in einer intensität kennengelernt, die wir sonst verpasst hätten. mal wieder glück gehabt.

und wir waren ausreichend müde um in der ersten nacht am campingplatz schlafen zu können. da war nämlich weinfest und treffen der caravanclubs. weinfest ist so wie bierzelt, nur mit wein. und caravanclub ist so wie gti-treffen, nur mit caravans. so ganz 100%ig erschließt sich mir die mischung aus viel alkohol mit viel motorisiertheit ja nicht, aber die mischung fahrrad und zelt finden ja auch viele seltsam. auf jeden fall ist das auf den campingplätzen ein aussterbendes reisemodell. das beeindruckenste auf diesem ersten campingplatz war aber die zeitreise durch die verschiedenen ären des hüttel-campierens. diese hütteln, meist ohne sanitäreinrichtungen, nur zum schlafen und ev. zum kochen finden sich auf fast jedem tschechischen campingplatz den ich kenne. aber so eine vielfalt ist mir sonst noch nirgends untergekommen.

campinghüttel

die leute denen wir begegnen sind oft nicht nur erstaunt, dass wir mit zelt unterwegs sind, sie wundern sich auch, was alles in unsere packtaschen passt. wir sind küchenmäßig auch immer super ausgestattet, vom kocher über topf und pfanne bis hin zum reibeisen haben wir alles mit. und vier teller. das ist eine gute idee, wir haben nämlich gleich am ersten abend den neuen rekord im sachen-schrotten aufgestellt. als alte camperin weiß ich, dass es einen gute idee ist den topf mit dem teewasser abzudecken, damit das wasser schneller kocht. was ich diesmal gelernt hab, ist dass unsere plastikteller eine recht unterschiedliche hitzebeständigkeit haben. die weißen schmelzen dir schon nach zwei minuten den topf hinunter. tja, aigain what learned. hp hatte dafür die super idee, zwei teller unter die füsse seines campingstühlchens zu stellen, damit er im weichen boden nicht so einsinkt. das reicht zwar nicht sofort um die teller zu schrotten, aber wenn man sich ein bisschen anstrengt und sich beherzt und mit schwung in den sessel fallen lässt, dann sind sie durch, die teller.

bravoteller

zugegeben, mit vegan hat das alles noch nicht viel zu tun. aber er erstens hatten wir hranolky, zweitens war im tee sojamilch und im kaffee auch und drittens muss ich dich am laufenden halten, was unsere erkundungen des schrebergarten- und dauercampuniversums betrifft. und da hat tschechien einiges zu bieten, aber davon mehr das nächste mal.

bussi, dein lesterschwein

p.s. hranolky sind pommes, und die sind vegan. und wenn man „pommes“ bestellt, so wie hp, dann bekommt man auch etwas veganes, nämlich gekochte kartoffeln. na also, geht doch.

 

 

wer’s glaubt…

liebe hanna,

es gibt ja solche und solche phasen im bezug auf’s essen und hab grad eher eine solche. soll heißen: obwohl wir foodbloggerinnen uns ja eigentlich bevorzugt mit wahnsinnig gesunden, wohlschmeckenden und fotogenen dingen ernähren sollten, hab ich grad (ich trau’s mich fast nicht zu schreiben) eher so eine junkphase. ich ernähr mich von literweise sojalatte (wie du gestern gemerkt hast verputz ich da zwei humpen wie nix), kiloweise schokolade und chips.

diy chips

kürzlich waren wir bei der schwägerin auf besuch und wie wir wieder in wien waren hat hans-peter einen sack erdiger knollen aus dem koffer gezaubert. „du“, hat er gesagt „die oberösterreicher hatten süßkartoffeln im biokistl, aber die können damit nix anfangen.“ wir natürlich erstmal auch nix, drum haben wir sie in alter rettichtradition erst mal zwei wochen im kühlschrank rasten lassen. aber dann hab ich mich doch erbarmt weil, hej! auch wir haben einen dörrapparat, da kann ich doch lecker chips draus machen. also hurtig süßkartoffelchips gegoogelt und herausgefunden, die soll man schnippeln, dann in wasser einlegen, damit ein teil der stärke rausgelöst wird, dann trocknen, dann dörren. na gut, klingt machbar.
ich also die runzligen knollen geschält, und nein mir ist nichts aufgefallen. dann durch die küchenmaschine gejagt, nein, mir ist noch immer nichts aufgefallen. und dann in einem riesen bottich wasser eingelegt.

und erst dann hab ich mich gefragt, warum die süsskartoffeln eigentlich so blass sind. die form – auch ein stück weit ungewöhnlich. und bei näherer betrachtung musste ich dann schon sagen: diese süsskartoffeln schauen mir verdammt nach topinambur aus. unnötig zu erwähnen, dass die praktisch keine stärke haben und ich völlig sinnloser weise gefühlte tausend scheiben topinambur abgetrocknet hab.

aber das wirklich interessante ist im nachhinein, dass ich, in meiner verdattertheit, das süßkartoffelprogramm weiter durchgezogen hab, bis zum bitteren ende.

wie topinamburchips gehen weiß ich jetzt auf jeden fall nicht, aber ich vermute es ist eine gute idee sie zu frittieren oder wenigstens bei einer halbwegs vernünftigen temperatur (ich schätz mal so grünkohlmäßig bei 150 grad), mit etwas öl und salz in den ofen zu schieben.

eine völlig blöde idee ist es, sie stunden lang bei 65 grad zu dörren. das wird dann etwas, für kulinarisch schlichte gemüter. aber vielleicht eignen sie sich ja als raumdeko. schauen nett aus, irgendwie wie schneeflocken. vielleicht streu ich sie demnächst in der foodcoop aus. sorgt sicher für stimmung.

topinamburchips_3.jpg

alles liebe, dein lesterschwein

p.s. was ich natürlich noch immer nicht weiß ist, ob es hp süßkartoffeln nicht von topinambur unterscheiden kann, oder seine schwester. aber: eh wurscht, ich kann es ja schließlich auch nicht :-)

eine runde rettich

liebe hanna,

eigentlich ist der schwarze rettich ja eine runde sache. und nachdem hp und ich jetzt schon einige jährchen mit der foodcoop verbunden sind, haben wir schon lang, zumindest theoretisch, leichten zugang zu diesen seltsamen kleinen bällchen. aber wie das so ist in beziehungen, manchmal etabliert sich das eine oder andere seltsame muster. in unserem fall haben wir eine, sagen wir mal, durchwachsene beziehung zum rettich. unser muster schaut so aus. ich mag den rettich eigentlich ganz gern, bestell ihn aber nie. irgendwie fällt mir vorher immer etwas anderes ein. und außerdem bin ich im grunde der überzeugung, dass es mir nicht schmeckt. ich bin dann immer ganz überrascht, dass er ja doch ganz gut ist. und hp ist der überzeugung er mag den rettich. er bestellt ihn also recht häufig, verwendet ihn dann aber nicht. das führt dazu, dass der rettich dann wochenlang im kühlschrank rumgammelt. zum glück hält er ja lang. aber wir warten auf jeden fall bis er ganz eingeschrumpelt ist, zum teil sogar bis der erste schimmel kommt, und dann, kurz bevor wir denken, verdammt, jetzt müssen wir in bald wegschmeissen, machen wir noch schnell etwas daraus. um dann überrascht zu sein, dass er eh gut schmeckt. und in dem wissen, dass er, etwas früher verarbeitet nicht so ein zacher hund wäre und wahrscheinlich noch besser schmecken würde. das hindert uns aber nicht daran beim nächsten mal das spiel wieder von vorne zu spielen. drum verblogg ich jetzt, endlich, endlich, zwei rezepte mit schwarzem rettich, denn ich hab die leise hoffnung, wenn es im blog steht, dann findet es auch häufiger statt, zumindest bei mir. und noch dazu sind beide rezepte watscheneinfach.

rettichsalat

rettichsalat

1-2 knollen rettich
1-2 karotten
1 apfel
birnen- oder apfelbalsam
kürbeiskernöl
ev. geröstete samen, nüsse, …

gemüse schälen, gemüse und apfel reiben, mit essig und öl, und natürlich salz und pfeffer abschmecken, ev. nüsse hacken und rösten bzw. samen rösten (z.B. sonnenblumenkerne), und auch rüber geben. und das wars. ich geb zu, alten rettich zu reiben ist kein großer spaß. ich hab aber von der schwiemu ihre alte küchenmaschine vermacht bekommen, und das teil, trotz seiner 35 jahre am buckel, reibt tadellos, und zwar alles.

erdäpfel-rettich-suppe

erdapfelrettichsuppe

2 zwiebeln
1/2 kg erdäpfel
1/4 kg rettich
gemüsebrühe
1/8 weißwein
muskat
ev. ein ordentlicher schuss kürbiskernöl wenn die suppe schon im teller ist. und ein bissel gehackte pertersilie. oder schnittlauch. oder vogelmiere (eh klar).

die zwiebeln klein schneiden und in öl anrösten, erdäpfel und rettich schälen und klein schneiden , kurz mitrösten, mit weißwein ablöschen und mit gmüsebrühe aufgießen bis alles mehr als gut bedeckt ist. kochen bis das gemüse wirklich weich ist und dann alles pürrieren. mit salz und pfeffer abschmecken.

die suppe gab es als abendessen und auf die frage der kinder was es gibt, wir so, „erdäpfelsuppe“. nur mit einem ganz kleinen schlechten gewissen. „schmeckt gut,“ haben alle befunden, und das jundkind, mit ihrem sechsten sinn, hat noch festgestellt: „wenn ihr so cremesuppen macht, bitte sagts uns nicht was drinnen ist. bei der kürbiscremesuppe wollen wir auch nicht wissen, dass da noch pastinaken und karotten mit drinnen sind, dann schmeckt sie nicht mehr so gut.“ na eben. manchmal ist die wahrheit eine zumutung. muss ja nicht sein.

soviel zum rettich, ist ja doch eine runde sache.

alles liebe, dein lesterschwein

p.s. für die nicht-veganer*innen: einen sehr speziellen, ziemlich leiwanden turn bekommt die suppe wenn man noch ein ordentliches stück gorgonzola oder sonst einen schimmelkäse am ende einrührt. schmeckt dann ein bissel wie käsefondu als suppe. und natürlich hätte ich das im normalfall gar nicht gemacht, aber der käse war schon wochenlang im kühlschrank. kurz vor dem vergammeln. den hätte ich sonst wegschmeissen müssen! keine ahnung wer den gekauft hat….